Sie haben ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: 17 Nachwuchsmusiker der Städtischen Musikschule Kulmbach haben am Schuljahresende erfolgreich die so genannte Juniorprüfung des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB) bzw. des Verbandes Bayerischer Sing- und Musikschulen (VBSM) abgelegt. Sowohl im schriftlichen als auch im praktischen Teil überzeugten die Kinder mit ihren Leistungen die Prüfungskommission - und gaben bei der Juniorprüfung des Verbands Bayerischer Sing- und Musikschulen dem begeisterten Publikum eine Kostprobe ihres Talents.
"Das großartige Abschneiden der Kids bei der Juniorprüfung zeigt, welch qualitativ hochwertige Ausbildung unter der Leitung von Harald Streit an unserer Städtischen Musikschule geboten wird", freute sich auch Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) mit den erfolgreichen Nachwuchsmusikern. Die Städtische Musikschule Kulmbach bietet diese zwei Juniorprüfungen an: Schüler, die ein Instrument lernen, das für Blaskapellen (Blechblasinstrumente, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Schlagzeug) geeignet ist, absolvieren die Prüfung des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB). Diese Prüfung setzt sich zusammen aus einem schriftlichen Teil, in dem musikalische Grundkenntnisse wie beispielsweise Noten, Notenwerte und Pausen geprüft werden. Im praktischen Teil spielen die Schüler eine Tonleiter und zwei Stücke vor einer Prüfungskommission, bestehend aus den Musiklehrerinnen Ilona Ramming und Susanne Trottmann. Meist erfolgt die Prüfung nach zwei bis drei Jahren Unterricht.
Schüler, die andere Instrumente erlernen, können nach einem Jahr die Junior-I-Prüfung ablegen. Die Anforderung dafür besteht darin, dass die Kinder sich trauen, vor Publikum ein Stück vorzutragen.
Für die Junior-II-Prüfung (nach zwei Jahren Unterricht) werden die Schüler von ihrem Fachlehrer zu den Grundlagen (z. B. Notenkenntnisse, Instrumentenkunde) befragt. Im praktischen Teil spielen sie eine Tonleiter sowie zwei Musikstücke vor Publikum (Eltern).
Tobias Günther