Die Christuskirche war bis auf den letzten Platz besetzt und alle hatten, gemessen am Schlussapplaus, einen sehr vergnüglichen und unterhaltsamen Nachmittag. Posaunenchor, Kirchenchor und ein neues Männertrio boten einen lebhaften Musiknachmittag, ganz zugunsten der Rumänienhilfe.


Lang anhaltender Applaus

Gestartet wurde das Konzert mit klassischen Musikstücken von Purcell, Pezel und Georgii, gespielt vom Posaunenchor unter der Leitung von Gabriel Konjaev. Im anschließenden Beitrag eines Männertrios konnte durchaus der Eindruck entstehen, dass hier die drei Startenöre in der Kirche singen würden - so eindrucksvoll war der Gesang von Pfarrer Schäfer und Thomas Förtsch als Tenöre und Carsten Constien als Bariton. Vorgetragen wurden klassische Volkslieder wie "Ännchen von Tharau" in einer erfrischend modernen Interpretation.
Das moderne Arrangement der Lieder hatte der bekannte Höchstadter Musikpädagoge Klaus-Dieter Stolper entworfen und die Einstudierung der Lieder sowie die entsprechenden Vorspiele am Klavier vorgenommen. Die Darbietungen der Herren wurde mit kräftigem und lang anhaltendem Applaus gewürdigt.
In der folgenden Gesangspause spielte meisterhaft Gabriel Konjaev ein modernes Orgelstück von Bovet, in dem durchaus ein Tango-Rhythmus herausgehört werden konnte. Der Kirchenchor spannte einen weiten musikalischen Bogen vom lateinischen Jubellied Jubilate über afrikanische Rhythmen mit Jambo Bwana bis hin zum Gospel Moses und Daniel. Der Chor stand hierbei unter der Leitung von Irina Konjaev und wurde am Klavier begleitet von Gabriel Konjaev sowie von der herrlich spielenden Susanne Baumann (Querflöte). Bei dem afrikanischen Lied sowie beim Gospel betonte Frank Römer mit seinem Cajon (Trommel) die mitreißenden Rhythmen der Musikstücke.
In seiner kurzen Ansprache begrüßte Pfarrer Schäfer einige Polit-Prominente, mit dem Spruch "Wir machen das" leitete er zu den Danksagungen zum 25-jährigen Jubiläum der Rumänienhilfe über und bedankte sich für die geleistete Arbeit.


Rumänisches Essen schmeckte

Die angekündigten Gäste aus Mediasch konnten krankheitsbedingt leider nicht an dem Jubiläumskonzert teilnehmen. Mit einem typisch rumänischen Eintopfgericht dankte der Rumänien-Helferkreis für die geleistete Hilfe und Unterstützung.
Das Angebot wurde gerne angenommen, sodass alle Gesichter wahre Freude ausstrahlten. Die Köche freuten sich über die geleerten Teller und die Gäste freuten sich über das köstliche Abendessen. Zum Abschluss des Abends konnte sich die Rumänienhilfe über einen ansehnlichen Spendenbetrag freuen. red