Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Jüdisches Leben in Bayreuth" an der Universität Bayreuth referiert am Donnerstag, 22. April, ab 18 Uhr Professor Edwin Seroussi von der Hebrew University in Jerusalem zum Thema "German Jewish Sacred Musical Intersections". Der Vortrag findet in englischer Sprache statt. Es geht um Musik und Judentum in Deutschland mit Fokus auf Bayern. Ziel ist es, die deutsch-jüdische liturgische Musik vom frühen 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg zu lokalisieren, abzubilden, zu analysieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und sie in ihrem breiten europäischen kulturellen Kontext zu interpretieren.

Die Synagogen werden dabei nicht nur als rituelle Räume betrachtet, sondern auch als Orte der durch Musik vermittelten öffentlichen Darstellung neuer, sich wandelnder ästhetischer Ideale und interkultureller Schnittstellen zwischen Juden und der umgebenden Gesellschaft. Gleichzeitig kommen hier regionale Unterschiede und Besonderheiten der Gemeinde zum Ausdruck.

Der Vortrag läuft über Zoom und ist gebührenfrei. Ein Anmeldung ist erforderlich unter: https://www.alicepinheirowalla.com/jewphil.html. red