Wegen der jüngsten Schneefälle und den damit verbundenen schwierigen Straßenverhältnissen war es den im Landkreisgebiet eingesetzten Entsorgungsdienstleistern trotz intensiver Bemühungen nicht möglich, die Touren komplett abzuschließen, teilt das Landratsamt mit.

Die Entsorger haben folgende Sondertouren angeboten: Nichtentleerte Biomüllbehälter im Gemeindebereich Frensdorf und im Stadtgebiet Schlüsselfeld (inklusive Stadtteile) werden am Freitag, 15. Januar, nachgefahren.

Die Abfallwirtschaft empfiehlt aufgrund der Witterung die braune Tonne gegebenenfalls bis dahin in einer Garage, einem Schuppen oder zumindest an einer windgeschützten Hauswand aufzustellen. Durch die erneute Bereitstellung am Ersatztermin 15. Januar (bis 6 Uhr) werde die Wahrscheinlichkeit des Festfrierens deutlich geringer. Sitzt der Inhalt der Bio-Tonne am Tag der Entleerung trotzdem fest, sollte man versuchen, diesen mit einem Besenstiel oder Spaten aufzulockern, damit das Sammelgut aus der Tonne rutschen kann.

Die nicht entleerten Restmüllbehälter in den Gemeinderegionen Litzendorf, Memmelsdorf, Buttenheim, Heiligenstadt und Strullendorf sollen laut Aussage des Entsorgungsdienstleisters (Fa. Eichhorn) bis spätestens Samstag, 16. Januar, nachgeleert werden. Bitte die betroffenen Restmüllgefäße daher entsprechend an der Straße stehen lassen.

Durch die unplanmäßigen Sondertouren kann es zu Zeitverschiebungen der regulären Donnerstags- und Freitags-Touren kommen. Daher eine wichtige Bitte an alle Betroffenen: Sämtliche Müllgefäße sollen - wie eigentlich prinzipiell vorgesehen - bereits ab 6 Uhr zur Abfuhr bereitgestellt werden.

Probleme bei "Gelben Säcken"

Bei der Dienstags- und Mittwochs-Abfuhr der "Gelben Säcke" kam es ebenfalls zu Verzögerungen; Nachbesserungen sollen laut Aussage des zuständigen Entsorgers nun weitgehend abgeschlossen sein. Das Abfuhrunternehmen teilt allerdings mit, dass die am 13. Januar in den Gemeinderegionen Königsfeld und Stadelhofen stehen gebliebenen Säcke leider nicht nachgeholt werden können. Der Entsorger bittet darum, diese stattdessen wieder zurückzunehmen und bei der Abfuhr am 10. Februar erneut bereitzustellen.

Die Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass für jede Verpackung vom Hersteller eine Lizenzgebühr an ein Duales System entrichtet werden muss. Diese ist abhängig von der Größe und der Art des Materials. In der Regel werden die Gebühren vom Handel über den Verkaufspreis des Produkts an den Verbraucher weitergegeben. Jeder Käufer zahlt daher mit dem Produkt auch einen gewissen Betrag für die Sammlung, Sortierung und Verwertung der Verpackungsmaterialien. Die Abfuhr der "Gelben Säcke" wird somit nicht aus den Abfallentsorgungsgebühren des Landkreises Bamberg finanziert.

Bei Rückfragen erreichen betroffene Haushalte die Fa. Remondis über deren kostenlose Servicenummer 0800/1223255 oder per E-Mail: langewiesen@remondis.de. red