Beachtliche 128 Mitglieder konnte Andreas Kraus zur Hauptversammlung des Motorsportclubs Fränkische Schweiz begrüßen. Er blickte auf zahlreiche Großveranstaltungen und ein reges Vereinsleben zurück.

Der Vorsitzende erinnerte an den Fahrradtrial, den Clubsporttrial für Motorräder, den Rallyesprint, den Crossslalom, fünf Fahrradturniere, die Rallye Fränkische Schweiz und die internationale deutsche Enduromeisterschaft, die alle nahezu unfallfrei verliefen. Mit fast 1000 Startern war 2018 ein Mammut-Jahr für den Verein, das nur gemeinsam und mit einem starken Team zu schultern war.

Der Vorsitzende des ADAC Nordbayern, Herbert Behlert, zeigte sich sichtlich beeindruckt. Der MSC Fränkische Schweiz sei der zweitgrößte Ortsclub in Nordbayern und besteche immer wieder durch herausragende Leistungen, wenn es um die Durchführung von Veranstaltungen geht.

Bürgermeisterin Karin Barwisch wünschte sich, dass die Rallye Fränkische Schweiz weiterhin in Hollfeld ausgtragen wird. Die Veranstaltung sei Werbung für die gesamte Region.

Einen großen Stellenwert im MSC hat die Nachwuchsarbeit. So sind von derzeit 704 Mitgliedern 67 jünger als 18 Jahre. Die Jugendlichen im Verein seien nicht nur im Umgang mit Fahrrad, Motorrad und Auto sicherer, sie müssten ihr Können auch nicht im normalen Straßenverkehr durch Rasen beweisen, sagte Andreas Kraus.

An Franz Richter, Julia Macht und Agnes Ritter überreichte der Vorsitzende die Clubnadel mit Silberkranz.

Für ihre Verdienste um den Motorsport erhielten Markus Heinze und Jochen Neubig die Ewald-Kroth-Medaille in Bronze, die gleiche Auszeichnung in Silber ging an Sabine Kraus, Matthias Motschenbacher und Matthias Knauer.

Für jahrelange außerordentliche Verdienste um den Motorsport und die Organisation von Veranstaltungen wurden Karl Hug und Johannes Kastl mit der höchsten Auszeichnung auf Clubsportebene, der Ewald- Kroth-Medaille in Gold, geehrt.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft im ADAC wurde Jürgen Rehm geehrt, für 60 Jahre Treue zum MSC Gründungsmitglied Dieter Knauer. Willi Motschenbacher durfte die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied entgegennehmen.

Nachwuchs gut drauf

Horst Hopfengärtner berichtete von den Erfolgen der 37 Kinder und Jugendlichen, die regelmäßig in den jeweiligen Fahrradtrialklassen am Start sind. Namentlich nannte er Hannes Hopfengärtner, Luis Knauer, Paul Hopfengärtner, Milke Felix, Noah Lämmlein, Julian Lämmlein und Lina Knauer.

Bei den Motocrossern bis 85 Kubikzentimeter schrammte Toni Montag verletzungsbedingt knapp am Klassensieg vorbei. Philipp Richter erreichte in der stark besetzten Sprintwertung "German Cross Country" einen hervorragenden sechsten Platz. Der Eckersdorfer bekommt 2019 vom MSC eine 250er KTM gestellt und wird im deutschen Enduro-Pokal an den Start gehen.

Bei den Vierradsportlern verlief der Jahresbeginn recht vielversprechend, einzelne Klassensieger und gute Tagesresultate ließen Hoffnung auf ein erfolgreiches Jahr aufkeimen. Fahrer und Beifahrer wie Julia Macht, Agnes Ritter, Sabine Kraus, Markus Heinze, Matthias Motschenbacher, Thomas Wölfel hatten viel Zeit und Geld in ihre Rallyeautos gesteckt. Bevor die Saison richtig durchstartete, sorgten jedoch technische Probleme, Vollkontakte mit Streckenbegrenzungen und Hindernissen sowie Überschläge für Ernüchterung.

So sind bei den MSC-Teams Schrauben und Blecharbeit angesagt. Die Laune und die Freude am Rallyesport lassen sie sich dadurch aber nicht vermiesen. Oldtimerfahrer Herbert Hofmann als Sieger der BMV-Bezirksmeisterschaft hält derweil die Fahne hoch. red