Die Spielzeit der Oberschwappacher Schlosskonzerte krönt am Ende das traditionelle Mozart-Konzert. Am Sonntag, 3. Juli, um 19 Uhr erklingt neben Werken des Salzburger Genies auch die Musik seines Schülers Johann Nepomuk Hummel.
Von den berühmten Streichquartetten Mozarts nimmt das in d-Moll KV 421 eine herausragende Rolle ein. Es ist das einzige Werk in Moll. Aber ein "Mozart-Moll" ist nicht nur traurig, sondern wird immer aufgehellt durch Dur-Passagen. Fachleute halten dieses Quartett für sein bestes.
Hummel war Schüler von Mozart und lebte einige Jahre sogar im Haus des Meisters. Seine Musik ist deshalb so reizvoll, weil er nicht nur den Stil der Wiener Klassik beherrschte, sondern auch die Türe weiter in die Romantik öffnete. Vorbild seines eigenen Fagottkonzerts in F-Dur war Mozarts Fagottkonzert in B-Dur KV 191. So wird das Konzert im Innenhof von Schloss Oberschwappach zu einer kleinen Sensation. Der Solofagottist der Bamberger Symphoniker und Professor der Lübecker Musikhochschule, Pierre Martens, spielt beide Konzerte. Und abschließend erklingt "Eine kleine Nachtmusik".
Das Bamberger Streichquartett mit Raúl Teo Arias, Andreas Lucke, Branko Kabadaic und Karlheinz Busch musiziert. Restkarten gibt es bei Julian Roth, Telefon 09529/950562. cr