Ebensfeld — Mulchsaat hat viele Vorteile. So verhindern der Zwischenfruchtanbau über dem Winter und die Mulchauflage nach der Saat die Bodenerosion. Außerdem speichern die Mulchpflanzen Nährstoffe wie beispielsweise Stickstoff, der dann weniger ausgewaschen wird und somit das Grundwasser nicht belasten kann.
Schließlich kann durch den Zwischenfruchtanbau die Bodenfruchtbarkeit verbessert und die Biodiversität gefördert werden. Diese Aspekte will auch der Staat unterstützen. So kann Mulchsaat im Rahmen des Bayerischen Kulturlandschaftsprogramms gefördert werden. Außerdem bestehen aber auch verpflichtende Auflagen im Rahmen des sogenannten Greenings oder der Düngeverordnung.
Viele Landwirte sind aber noch verunsichert. Sie befürchten, dass in den Pflanzenmulch gesäter Mais schlechter keimt und dass ein geringerer Ertrag erzielt wird. Teilweise ist auch noch keine Erfahrung mit der notwendigen Maschinen- und Anbautechnik vorhanden.

Acker ist ausgeschildert

Um diese Vorbehalte auszuräumen, veranstalten das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung Bad Staffelstein und der Ring junger Landwirte Lichtenfels in Zusammenarbeit mit dem Maschinenring, der Baywa und landwirtschaftlichen Lohnunternehmen eine Maschinenvorführung am morgigen Donnerstag, 23. April, um 10 Uhr. Auf einer Fläche von Familie Raab bei Ebensfeld werden unterschiedliche Saattechniken für Mais vorgestellt. Hierbei können die Saa tergebnisse verglichen und diskutiert werden. Der Acker liegt in der Nähe der Autobahn und ist ab dem Kreisverkehr am Ortseingang von Ebensfeld (von Bad Staffelstein kommend) ausgeschildert. Es ergeht herzliche Einladung an interessierte Landwirte. red