Noch bis Sonntag, 22. Mai, können in der Galerie des Kronacher Kunstvereins einhundert Meisterwerke moderner Grafik betrachtet werden.
Werke von Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Klinger, Edgar Degas, Paul Cezanne, Paul Klee, Henri Matisse, Pablo Picasso, Alberto Giacometti, Horst Janssen, Jean Cocteau, Giorgio de Chirico, Meret Oppenheim und viele mehr hat der Wiener Kunstsammler und Galerist Helmut Klewan für diese einzigartige Kunstschau nach Kronach geschickt. Es sind Zeichnungen, Radierungen und Grafiken, anschaulich gewordene Ideen der ursprünglich avantgardistischen und für die Kunstgeschichte progressiv revolutionären Maler, die heute als Klassiker der Moderne gelten.
Die Themenpalette ist weit gestreut und spiegelt das wider, was die Menschen und die Künstler im Speziellen von 1880 bis 1990 bewegte:
Angstträume, sexuelle Fantasien, Familie, billige Werbetricks, Humor, Selbstdarstellung und vieles mehr. Das häufigste Motiv in der Ausstellung ist das Porträt und das Selbstporträt, diese unmittelbarste Form der Selbstbefragung ist ein Zeugnis des stummen Dialogs zwischen Künstler und dem Porträtiertem.
Zur Finissage am Sonntag, 22. Mai, um 17 Uhr wird Helmut Klewan in der Galerie des Kronacher Kunstvereins, Siechenangerstraße 13, anwesend sein und über seine Sammlung berichten. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Infos unter kunstverein-Kronach.de red