Der Landkreis Forchheim ist eine von vier nordbayerischen Modellregionen des neuen Ausbildungsprogramms "Beste Landpartie Allgemeinmedizin (Bela)" für junge Landärzte. Die Kliniken in Forchheim und Ebermannstadt werden zu Lehrkrankenhäusern.

Seit Anfang Oktober fördert das Bayerische Gesundheitsministerium in Nordbayern das neue Ausbildungsprogramm für künftige Landärzte. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) in Scheßlitz (Kreis Bamberg) hingewiesen.

Im Rahmen des Programms erhalten Studenten ein monatliches Stipendium in Höhe von 600 Euro, wenn sie sich im Gegenzug dazu verpflichten, nach Abschluss des Studiums ihre Facharztweiterbildung für Allgemeinmedizin im Weiterbildungsverbund der Region zu absolvieren, in der die studentische Ausbildung erfolgt ist.

2,3 Millionen Euro

Das Forschungs- und Lehrprojekt der Technischen Universität München (TUM) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) war im Juli zunächst an den südbayerischen Standorten Mühldorf am Inn und Eichstätt/Kösching gestartet worden. Mit "Bela Nordbayern" werden nun die neuen Modellregionen Forchheim/Ebermannstadt, Kulmbach/Stadtsteinach, Weißenburg/Gunzenhausen und Scheßlitz/Burgebrach in den nächsten vier Jahren mit rund 2,3 Millionen Euro unterstützt.

Die Ministerin hob hervor: "Das Programm zeichnet sich durch eine intensive Betreuung der Medizinstudenten in den Lehrkrankenhäusern und Hausarztpraxen aus sowie durch Angebote zur Einbindung in die Region wie Wohnungsangebote, Projektarbeit oder Notdienstwochenenden, praxisnahe zusätzliche Ausbildungsinhalte und eine Betreuung durch Mentoren." red