Modellflieger können auch in Zukunft ihrem Hobby auf den Modellflugplätzen uneingeschränkt nachgehen. Die neue Drohnen-Verordnung, die Bundesminister Alexander Dobrindt dem Kabinett vorgelegt hat, berücksichtigt die Interessen der Modellflieger. Darüber zeigt sich MdB Emmi Zeulner (CSU/Wahlkreis Kulmbach, Lichtenfels, Bamberg-Land) sehr erfreut, denn sie hat sich den vergangenen Monaten - nicht zuletzt bei Bundesminister Dobrindt - sehr dafür eingesetzt, dass für die Modellflieger Ausnahmeregelungen getroffen werden.
"Unsere Kritik kam ganz oben an. Die neuen strengeren Regeln für unbemannte Flugobjekte gelten nur außerhalb von Modellflugplätzen. Einzige Ausnahme ist, dass man eine Plakette mit Name und Adresse der Besitzer anbringen muss. Es freut mich sehr, dass unser Engagement und unsere Initiativen für die Belange der Modellflieger Erfolg hatten", so Zeulner. Für sie war es wichtig, dass bei der Novellierung der Luftverkehrs-Ordnung eine Lösung gefunden wird, die sowohl den Interessen der Modellflieger als auch dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger und der Weiterentwicklung von Luftfahrttechnologien gerecht wird.
Zahlreiche Modell-Piloten hatten sich an die Bundestagsabgeordnete gewandt, weil sie ihr Hobby durch die geplanten Neuregelungen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefährdet sahen.
Deswegen hatte Zeulner ihren Parteikollegen, MdB Florian Oßner, Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, zu einer Diskussionsrunde nach Scheßlitz eingeladen. Bei diesem Termin erörterten die Abgeordneten gemeinsam mit den Modellfliegern Lösungsmöglichkeiten und welche Punkte im neuen Entwurf besonders berücksichtigt werden sollten. Die Sorgen, Kritikpunkte und Lösungsvorschläge der Modellflieger trug MdB Zeulner dann direkt an Bundesminister Alexander Dobrindt heran. red