Zwischen Coburg, Kronach und Lichtenfels treffen teils urbane Strukturen auf eine sehr ländliche Gegend: ideale Voraussetzungen für eine Modellregion zur Mobilität, meint Professor Stefang Gast von der Hochschule Coburg. Als Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik hat er vor zwei Jahren den Mobilitätskongress ins Leben gerufen, der in dieser Woche (Donnerstag, 14., und Freitag, 15. Oktober) eine Neuauflage erfährt - als digitale Veranstaltung.

"Das Innovationsdreieck Coburg, Kronach, Lichtenfels bietet beste Voraussetzungen, um die gesamte Breite des Themas Mobilität abzubilden", meint Gast. Das reiche von den Technologien bis hin zu den gesellschaftlichen Aspekten. Das Leben im ländlichen Raum brauche ganz andere Mobilitätskonzepte als die Metropolen. Gast will den Coburger Raum als eine "Modellregion für Mobilität" etablieren, "die Urbanes und Ländliches verbindet und die Möglichkeiten bietet, mit verschiedenen Modellen zu experimentieren". Dabei gehe es nicht nur um Technik. Beim Kongress diskutieren Wissenschaftler mit Fach- und Führungskräften aus Wirtschaft, Stadtplanung und Politik, verspricht er. Um fahrerlose Shuttles geht es dabei genauso wie um alternative Antriebe - und damit seien nicht nur Elektromotoren gemeint, betont Gast. "Zum Beispiel ist auch Fuels Science Thema, also Kraftstoffwissenschaft insbesondere mit Blick auf regenerative Ressourcen und unsere synthetischen Kraftstoffe." Weil der Kongress online stattfinde, könne jeder teilnehmen, der sich interessiere, betont der Professor. Die Anmeldung ist über die Webseite www.hs-coburg.de/mobilitaetskongress möglich. Hier gibt es auch weitere Informationen zum Programm. red