Lichtenfels — Manfred Rauh vom "Zentrum Europäische Flechtkultur" war Gast der SPD-Fraktion in ihrer jüngsten Sitzung in der Gaststätte "Wallachei". Er gab einen Überblick über rund 20 Projekte. "Wir sind zuversichtlich, dass wir ein gutes Stück vorankommen, um den Werbefaktor ,Deutsche Korbstadt Lichtenfels' auch in der Stadt und darüber hinaus sichtbar zu machen", sagte er.
Arnt-Uwe Schille konnte hier von einem Vorbereitungstreffen berichten, bei dem auch wieder ein Gastland für den Korbmarkt 2015 ins Auge gefasst worden ist. Und Sven Eisele, Rudi Breuning und Elke Werner teilten mit, dass auch die Standgebühren insbesondere für diese Flechter, die den künstlerischen Anteil am Korbmarkt und seine europäische Dimension betonen, nun so gestaltet sind, dass diese Flechter nicht auch noch Geld mitbringen müssen, wenn sie den Korbmarkt beleben. Die übrigen Gebühren seien sowieso schon recht moderat.
Manfred Rauh betonte, dass eine sogenannte "Mobile Flechtwerkstatt" eines der Leuchtturmprojekte für die Aufwertung der Flechterei im Tourismus sei. Mit dieser mobilen Werkstatt, die gerade geplant werde, wolle man dann in anderen Städten, eventuell bei Tourismusmessen oder Festen in anderen Orten werben. Stadtrat Günter Reinlein regte an, diese mobile Werkstatt eventuell in den Sommermonaten auch in Lichtenfels einzusetzen. Und Monika Faber plädierte zum wiederholten Male dafür, auch im Oberen Stadtturm die kleine Flechtausstellung in den ersten Stockwerken wieder zu beleben und den Turm zugänglich zu machen. Denkbar sei auch im Erdgeschoss eine lebendige Flechtwerkstatt in den Sommermonaten. Manfred Rauh betonte zum Abschluss, dass man im "Zentrum europäische Flechtkultur" natürlich für weitere Ideen offen sei. red