von unserem Mitarbeiter Ulrich Zetzmann

Schottenstein — Bei herbstlich kühlen Witterungsbedingungen kam der 9. Schottensteiner Kerwa-Lauf zur Austragung. Die sehr rührige Lauf-Abteilung des Gastgebers SV Schottenstein hätte mehr Teilnehmer verdient, vor allem im Nachwuchsbereich, und trotzdem gab es beachtliche Leistungen zu verzeichnen.
Den Hauptlauf über anspruchsvolle 10,2 Kilometer entschied Martin Militzke vom TV 48 Coburg klar für sich. Der 48er übernahm nach sechs Kilometer vor dem bis dahin führenden Äthiopier Omar Tebib von Coburg Locals/RunningBros die Führung und baute diese bis ins Ziel auf 38 Sekunden aus. Seine Endzeit: 36:30 Minuten.
Militzke nahm diesen Lauf als Vorbereitung zum Frankfurt- Marathon, der am 25. Oktober stattfindet. Seine Leistung gewinnt noch mehr Beachtung, wenn man weiß, dass er am Vormittag einen Lauf über 22 Kilometer absolvierte.
Dritter wurde der Sieger der M40 Marco Dellert vom TV 48 Coburg.
Bei den Frauen setzte sich Carmen Schlichting-Förtsch vom SC Kemmern gegenüber der Vorjahressiegerin Jutta Kurt (Coburg Locals/RunningBros) mit 43:09 Minuten sicher durch.
Die M50 gewann Reiner Popp (SV Heilgersdorf), die M60 Werner Militzke und die M70 Harald Popig (beide TV 48 Coburg).
Bei den Frauen verzeichneten Kerstin Fischer-Mahr (TSV Sonnefeld) in der W40 und Christine Lieb vom (TV 48 Coburg) in der W50 Klassensiege.
Beim Rennen über fünf Kilometer gab es einen weiteren Gesamtsieg für TV 48 Coburg und zwar durch Simon Schoder, der Martin Bauer vom TSV Mönchröden keine Chance ließ.
Bei den Frauen gab es durch Marlen Graf vom TSV Mönchröden eine klar überlegene Siegerin.
Die Teamwertung ging bei den Frauen an Coburg Locals/RunningBros mit Jutta Kurt, Bettina Lulei, Nicole Goppert, bei den Männern war es der TV 48 Coburg mit Militzke, Marco Dellert, Jürgen Roth, Werner Militzke und Egon Helder.
Enttäuschend schwach besetzt war der Schülerlauf. Es gewann Nils Rauch vor Julian Englert( beide FT Schney).
Die Organisation klappte, wie schon seit Jahren, bestens, so dass es durchweg zufriedene Gesichter gab und alle Teilnehmer freuten sich über eine stilvolle Medaille aus Holz.