Das Lernen auf Distanz war im zweiten Schulhalbjahr für Schüler, Eltern und Lehrkräfte eine Herausforderung. Neben selbstständiger Arbeitsweise, Flexibilität und Disziplin war von den Schülern vor allem Know-How im Umgang mit digitalen Medien gefragt.

Einige Schüler brauchten persönliche Zuwendung und Unterstützung, um diese Krise erfolgreich zu überstehen. Durch das Klassenleiterprinzip der Mittelschule Herzogenaurach wurde jeder Schüler individuell von seinem Klassenleiter betreut und begleitet. Die Lehrkräfte haben dabei durch viel Eigeninitiative den Kontakt zu den Schülern per Telefon, Mail, Videokonferenz oder "Signal" aufrechterhalten. Die Schüler konnten sich über die Schule auch digitale Geräte in Form von Laptops ausleihen, um an den Videokonferenzen und dem Online-Lernen teilzunehmen. Der Mittelschule kam die seit Jahren gute IT-Ausstattung und das IT-Netzwerk während der Corona-Zeit zugute. Die Herzogenauracher Grundschulen sowie die Mittelschule sind mit der Stadt als Sachaufwandsträger im Rücken sehr gut aufgestellt und versorgt. Doch darauf wollte man sich nicht ausruhen.

Deshalb wurden während der Zeit des Lockdowns die Klassenzimmer mit neuen Desktop-Geräten ausgestattet sowie zusätzliche Tablets angeschafft. So stehen in Zukunft noch mehr Geräte zum digitalen Lernen und Recherchieren zur Verfügung. Auch die Lehrkräfte haben die Zeit genutzt, um in Online-Fortbildungen und Videokonferenzen den Weg ins digitale Zeitalter weiterzugehen. red