Die Mitglieder der Gartenfreunde Stöppach kamen im Mehrzweckhaus Stöppach zu ihrer Hauptversammlung mit Neuwahlen zusammen. Altbürgermeister Günther Kob übernahm die Wahlleitung. Sämtliche Mitglieder des Vorstands wurden ohne Gegenstimme in ihren Ämtern bestätigt.

Der wiedergewählte Vorsitzende Dennis Westhäuser berichtete von einem arbeitsreichen Jahr 2019. Verdienter Preisträger des Wettbewerbs "Dorfökologie 2019" für den Kreisverband Coburg für Gartenbau und Landespflege war im vergangenen Jahr der Verein Gartenfreunde Stöppach. Die Abschlussveranstaltung fand im Bioenergiedorf Oberleiterbach (Landkreis Bamberg) statt, erinnerte Westhäuser und erläuterte, wie die Stöppacher zu dieser Ehre gekommen waren. Aus den Unterlagen des Bezirksverbands ging hervor, dass in jedem Landkreis der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege einen Preisträger auswählt und diesen dem Bezirksverband zur Auszeichnung vorschlägt. Dabei sollten Preisträger ausgewählt werden, die Aktionen durchgeführt haben, die beispielhaft über den eigenen Ort hinaus wirksam sind. Altbürgermeister Günther Kob meinte, Stöppach sollte sich wieder einmal am Wettbewerb "Das schönere Dorf" beteiligen.

Der Verein war Ausrichter des Treffens der Gartenbauvereine der Gruppe Süd. Dennis Westhäuser zeigte sich besonders über die Mitgliederentwicklung des Vereins zufrieden. "Im Jahre 2010 hatte der Verein 62 Mitglieder. Diese Zahl sank bis zum Jahr 2015 auf 57 Mitglieder. Seitdem geht es aber wieder bergauf", berichtete der Vorsitzende. Heute zähle der Verein 70 Mitglieder. Davon seien 31 männlichen und 39 weiblichen Geschlechtes. Das Durchschnittsalter gab Westhäuser mit rund 60 Jahren an. Neben den vielen Neuanmeldungen zeigte er sich besonders stolz auf die Treue, die die Gründungsmitglieder dem Verein halten. Im Bereich Mädchen und junge Frauen bestehe jedoch noch eine Lücke, so der Vorsitzende. Sehr gut von der gesamten Stöppacher Bevölkerung seien die zwei Kaffeekränzchen besucht worden.

Unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" wurde angeregt, eventuell das abgerissene Transformatorenhäuschen im Zuge des neuen geplanten Wanderweges "Rund um den Querkelstein" wieder zu errichten. Es könnte als Unterstellhaus oder als Informationszentrum dienen und im Obergeschoss Nistplätze für Wasservögel anbieten. Heinz Stammberger