von unserem Mitarbeiter Hans Haberzettl

Coburg — Seinen vierten Sieg in Folge möchte der FC Coburg (6./30 Punkte) beim Mitaufsteiger SV Euerbach-Kützberg (15./17 Punkte) ansteuern. Die Tabellenkonstellation drückt nicht die Schwere dieser Aufgabe aus. De Gastgeber verstärkten sich vor dieser Serie mit einer Reihe gestandener Bayernligakicker und zählten zum erweiterten Favoritenkreis.
Nach einem Fehlstart brauchten sie aber lange, um in die Gänge zu kommen. Den aktuellen 1:0-Derbysieg bei der DJK Schwebenried-Schwemmelsbach werten Insider als einen Aufbruch zu neuen Ufern.
Coburg reist aber selbstbewusst an. "Wir haben Charakter bewiesen, als wir uns vor einigen Wochen in einem Tal befanden und konnten uns weiterentwickeln. Unser Jugendleistungszentrum ist für unser Gesamtprojekt sehr wertvoll. Das beweisen unsere Youngster Daniel Shabestari, Fabian Carl und Jannik Pfreudner in vorderster Front", zieht FCC-Coach Christoph Böger Zwischenbilanz. Allzu gerne würde er aus den vier noch zu absolvierenden Begegnungen neun Zähler ins Jahr 2016 mitnehmen. Zuerst ist freilich der Fokus 100-prozentig auf Euerbach-Kützberg zu richten. Im ersten Aufeinandertreffen präsentierte sich der Konkurrent aus dem Landkreis Schweinfurt im Dr.-Stocke-Stadion als nahezu gleichwertig und es bedurfte eines Kraftaktes, um mit 1:0 ungeschoren über die Runden zu kommen.
Böger selbst wird diesmal nicht mit von der Partie sein. An seiner Stelle haben Co-Trainer Frederic Martin und Reservecoach Matthias Christl gemeinsam das Kommando, die mit ihm ein gut kooperierendes Trio bilden.