"Mut - ist eine Entscheidung." Zu diesem Thema lud der Katholische Frauenbund in Haßfurt die Erzählkünstlerin Peggy Hoffmann aus Coburg ein. Sie vermittelte den Frauen, in ausweglosen Situationen nicht aufzugeben, sondern Mut zu fassen und einen Neubeginn zu starten.
Es war ein Vortrag zum Wachrütteln, mit Mut-Mach-Methoden, die dazu führen, selbstständig und schnell die eigenen Widerstände zu lösen. Es sind zehn Minuten Vorgehensweisen, die mit Lust und Spaß die eigenen nächsten Schritte für mehr Mut eröffnen. Hoffmann betonte, dass jede Frau ihren eigenen Kreis habe, in dem sie sich bewege. Dieser werde aber immer enger, je älter man werde. Sie stellte den Mut fördernde Gedanken in den Raum, wie etwa: "Wer nicht versucht, hat schon verloren. Was kann mir im schlimmsten Fall passieren? Ich traue mich, alles auszuprobieren." Außerdem sollten die Dinge immer von zwei Seiten beleuchtet werden, riet die Referentin. Statt von Verunsicherung zu sprechen, sollten die Frauen ihre Stärken betrachten und Überlegungen anstellen, wie ein Problem angegangen werden könnte. Wichtig sei der innere Antrieb, denn bevor sich das eigene Leben auf Depressionen und Angst einstelle, solle schnell gehandelt und nicht gejammert werden, betonte Hoffmann.
Nach vielen Erläuterungen sollten sich die Teilnehmerinnen des Vortrags im Klaren darüber sein, was sie ändern oder belassen wollen, denn "Mut ist meine Entscheidung - für mein eigenes Gleichgewicht". ee