Einen gefährlichen Fluchtversuch hat ein 28-jähriger Skoda-Fahrer am Sonntagmorgen auf der Autobahn 9 unternommen, als ihn Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth anhalten wollten. Der Polizeistreife fiel der schwarze Skoda Octavia mit hoher Geschwindigkeit auf der A 9 an der Anschlussstelle Pegnitz in Fahrtrichtung Norden auf. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass der hochwertige, zwei Jahre alte Skoda vor vier Tagen in Schleswig-Holstein gestohlen worden war. Kurz vor Bayreuth-Süd erfolgte dann der Stoppversuch durch mehrere Polizeifahrzeuge. Der 28-jährige Fahrer versuchte durch Rammen und Ausweichmanöver zu entkommen. Schließlich krachte der junge Mann aus Hamburg mit über 100 Stundenkilometern in das Heck des vorausfahrenden Streifenwagens. Den Beamten gelang es, den Skoda abzubremsen und den Hamburger festzunehmen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten ein Paar gestohlene Kennzeichen. Weiterhin besaß der 28-Jährige keine Fahrerlaubnis. Durch den Zusammenstoß verletzten sich zwei Polizeibeamte leicht. Es entstand ein Schaden von über 25 000 Euro. pol