Coburg — Die Masleniza, auch "Butterwoche" genannt, gehört zu den lustigsten und fröhlichsten Festen in Russland. Seit vielen Jahren wird sie auch im Kinder- und Jugendzentrum Wüstenahorn, von den Stadtteilmüttern und dem "Kaleidoskop" des Caritas-Verbandes gefeiert. Mit dem Verbrennen einer Strohpuppe soll der Winter endgültig vertrieben werden.
Die Masleniza gilt als die Vorbereitung auf die heilige Fastenzeit vor Ostern. Früher wurde diese Woche auch "Käsewoche" genannt, weil in dieser Woche viele Milchprodukte verspeist werden, vor allem die russischen Pfannkuchen "Blini".
In Wüstenahorn hatten russische Frauen "Blinis" gebacken, die es vor dem Anzünden der Strohpuppe gab. Gerhard Heinzl, Leiter des Kinder- und Jugendzentrums, hatte das Event mit den Mitarbeitern auf dem Bolzplatz vorbereitet und alle, Kinder, Jugendliche Eltern und Bewohner, eingeladen. des