Die Zahl der demenzkranken Menschen wächst beständig mit der Zahl der älter werdenden Menschen. Pflegende Angehörige oder Pflegepersonen stehen dem Phänomen "Demenz" oder "Alzheimer Demenz" oft hilflos gegenüber, heißt es in einer Pressemitteilung der Fachstelle für pflegende Angehörige des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB).

Wenn ein Familienmitglied an einer Demenz erkrankt, werden die Angehörigen oft vor angsterregende Herausforderungen gestellt. Was passiert im Gehirn, wenn jemand dement wird? Welche Auswirkungen hat das auf unser gemeinsames Leben? Solche und andere Fragen werden in zehn Doppelstunden in einem Kurs der Fachstelle ebenso behandelt wie Umgangs- und Kommunikationsmöglichkeiten mit einem Kranken oder die Frage, wie man für die Probleme der Zukunft vorsorgen kann. Die Schulung "EduKation für Angehörige" erfolgt nach dem Konzept von Sabine Engel. Kursleiterin ist Fachberaterin Rosi Schmitt.

Der zehnteilige Kurs beginnt am Montag, 24. Juni, von 16.30 bis 18.30 Uhr, weitere Termine sind unter anderem der 25. Juni, 1. Juli, 8. Juli, 15. Juli, 22. Juli, 29. Juli, 12. August und 19. August, jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr im ASB-Büro, Große Bauerngasse 1, in Höchstadt. Das Begleitbuch "Alzheimer und Demenzen" von Sabine Engel, erschienen im Trias Verlag, ist für die Teilnahme erforderlich. Das Buch ist im Buchhandel oder auch zu Beginn der Schulung bei der Kursleiterin zum Preis von 24,99 Euro erhältlich. Anfallende Kursgebühren werden von der Krankenkasse übernommen. Information und Anmeldung unter Telefon 09193/5033191 oder E-Mail: rosi.schmitt@asb-erlangen.de. red