In ihrer Bachelorarbeit arbeitete die Coburger Innenarchitektur-Studentin Christina Fendt im letzten Jahr mit einem großen Industrieunternehmen zusammen: Die Audi AG suchte Ideen, um ihre Coffee Points in Ingolstadt umzugestalten. Fendt entwickelte für die Kaffee- und Pausenecken ein Konzept, das die Kommunikation fördert und so die Zusammenarbeit stärkt.

Fendts Abschlussarbeit wurde vergangenes Jahr bereits vom Bund deutscher Innenarchitekten (bdia) ausgezeichnet. Jetzt hat sie es mit ihrem Konzept außerdem auf die Shortlist des deutschlandweiten Hochschulwettbewerbs "Moderner Aus- und Leichtbau" geschafft.

Unter den Einsendungen von 23 Hoch schulen hat die Jury acht ausgewählt, die im Wettbewerbskatalog veröffentlicht wurden. Innenarchitektur-Professor Mark Phillips von der Hochschule Coburg freut sich sehr über Fendts Erfolg: Er hatte den Kontakt zur Audi AG durch eine vorhergehende Kooperation hergestellt und die Bachelorarbeit betreut.

Entscheidend an Fendts Entwurf: Die Kaffeeecken in den Büros sind in Zonen gliedert, die an Fahrzeugtypen angelehnt sind. Beim Meeting-Point gibt es nicht nur einen geschwungenen Tresen, sondern auch Bewegungselemente wie Schaukeln. "Dynamisch wie bei einem Sportwagen." Die Entspannungszone mit Couch symbolisiert das Familienauto. Touchscreens und HighTech in der Worklounge stehen für den Zukunftsvisionär. red