Auch in diesem Jahr hatte das traditionelle "Herbstschießen" des Bayerischen Jagdschutz- und Jägervereins von Lichtenfels eine erfreuliche Beteiligung zu verzeichnen.

Dabei konnte BJV-Vorsitzender Michael Ament hinsichtlich der vereinseigenen Schießanlage mit einer ganzen Reihe von neuen und interessanten Informationen aufwarten.

Über die lebhafte Beteiligung freute sich BJV-Kreisvorsitzender Michael Ament und hieß alle Sportschützen, Waidkameradinnen und Waidkameraden auf der Schießanlage im Weismainer Forst recht herzlich willkommen. Er sah dabei eine erfreuliche Allianz zwischen der Sportschützen und der Jägerschaft gegeben, wobei er ganz besonders die Mitglieder der Königlich privilegierten Scharfschützengesellschaft von Lichtenfels begrüßte.

Neuer Wurfautomat

Mit gewissem Stolz konnte er eingangs darauf hinweisen, dass mit einem neuen Wurfautomaten jetzt die Möglichkeit besteht, die Tontauben auch auf den Schützen zufliegen zu lassen. Zugleich kündigte er an, dass die schießsportlichen Möglichkeiten demnächst mit einer sogenannten "Rollhasenanlage" erweitert werden. Bei Kugelstand sei die Anschaffung eines neuen Bildschirms geplant, der die jeweils erzielten Ergebnisse mittels Kameraübertragung schnell anzeigt. Auch hinsichtlich der Sicherheit des Schießstandes gab es weitere Investitionen.

Danach wurde es spannen, als die Tontauben mittels der Schrotgewehre beschossen wurden und alle mit den Büchsen auf die Bock- und Fuchsscheibe, sowie den laufenden Keiler anlegten. Nach einer kurzen Mittagspause mit Grillgerichten, wurde das Herbstschießen bis zum späten Nachmittag fortgesetzt.

Als alle Wettbewerbe beendet waren stand die Preisverteilung bevor, wobei die Bläsergruppe des Jagdschutz- und Jägervereins von Lichtenfels unter der Leitung von Hornmeister Andreas Winkler dem einen ansprechenden Rahmen verlieh.

Vorab bedankte sich BJV-Kreisvorsitzender Michael Ament zunächst bei den Mitgliederfrauen, allen freiwilligen Helfern und insbesondere bei dem Schießstandleiter Ottmar Bienlein mit seinem Team, die allesamt zu einer gelungenen und vor allen Dingen unfallfrei verlaufenen Veranstaltung beitragen konnten. Zugleich erinnerte er die Jägerschaft daran, dass dies eine gute Gelegenheit war, um die Schießfertigkeit in Anbetracht der bevorstehenden Treib- und Drückjagden wieder einmal unter Beweis zu stellen. Dank sagte er an dieser Stelle auch allen Ehrenpreisspendern, sowie dem Vorjahressieger Bruno Böhme für die Stiftung der Ehrenscheibe.

Die Schrotdisziplin konnte dabei Markus Sünkel vor Christian Will gewinnen, wobei Karl-Heinz Klette und Renate Wöger gemeinsam den dritten Platz belegten und Christian Scheitler und Michael Schmidt, ebenfalls mit den gleichen Ergebnissen, beide auf dem vierten Platz landeten.

Beim Kugelwettbewerb nahmen jeweils mit 46 Punkten Bernhard Rupp und Dino Eber den ersten Platz ein, vor Andreas Winkler der Zweiter wurde und den beiden Drittplatzierten Georg Zapf und Christian Scheitler.

In der Gesamtwertung belegte Christian Scheitler mit 66 Punkten den 1. Platz, vor Andreas Winkler mit 64 Punkten, Christian Will (62 Punkte) und dem Vierten Markus Sünkel, sowie Bernhard Rupp der den 5. Platz erreichte. Auf der Ehrenscheibe war Christian Will am erfolgreichsten und ihm überreichte Kreisvorsitzender Michael Ament die ausgesetzte

Trophäe mit einer aus dem Winterwald hervorbrechenden Wildschweinrotte als dem Motiv. Mit Jagdhornklängen fand dieses Herbstschießen des BJV von Lichtenfels seinen harmonischen Abschluss. Dieter Radziej