Im Januar gingen den Polizeibeamten der Inspektion in Ebern einige Raser ins Netz: Es gab einige erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der B 303. Unter anderem überschritt, wie die Polizei in Ebern informiert, ein Audi-Fahrer mit 191 Stundenkilometern die zulässige Höchstgeschwindigkeit nahezu ums Doppelte. Aufgrund der festgestellten Verstöße gab es im Februar vermehrt Geschwindigkeitskontrollen auf der B 303 bei Burgpreppach.

Wie auf einer Autobahn...

Bei den Messungen, welche zu den verschiedensten Wochentagen und Uhrzeiten stattfanden, stellten die Polizisten fest, dass einige Fahrzeugführer die Bundesstraße augenscheinlich mit einer Bundesautobahn verwechseln. Erst am Dienstagnachmittag wurde wieder ein aus dem Landkreis Coburg stammender Opel-Fahrer mit 170 Stundenkilometern gemessen und angehalten. Der sich auf dem Heimweg von der Arbeit befindliche 51-Jährige gab an, dass ihn mehrere Lastkraftwagen aufgehalten hätten. Nachdem er wieder "freie Bahn" gehabt habe, habe er Gas gegeben.

440 Euro Bußgeld

Den Mann erwarten nun ein Fahrverbot von zwei Monaten, mindestens 440 Euro Bußgeld und zwei Punkte. Des Weiteren wurde festgestellt, dass sich auch Lkw-Fahrer nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern hielten. Ein aus Sachsen-Anhalt stammender Lkw-Fahrer wurde mit 85 km/h gemessen. Auch ein 27-jähriger Tanklastzug-Fahrer aus Bosnien-Herzegowina war mit 86 km/h viel zu schnell unterwegs. Bei ihm wurde das Bußgeld in Form einer Sicherheitsleistung einbehalten. Bei den Geschwindigkeitsmessungen wurden zudem Gurtverstöße festgestellt. Insgesamt wurden im Februar 22 Autofahrer im Punktebereich gemessen. Für sechs bedeutete das ein Fahrverbot. red