Eine erste Zwischenbilanz zu der seit Juni laufenden streckenbezogenen Verkehrsüberwachung auf der B 279 zog die Polizeiinspektion Ebern für ihren Dienstbereich, der von Rentweinsdorf bis Ermershausen reicht.
Im Dienstbereich der Polizeiinspektion Ebern wurden laut Mitteilung der Beamten in den vergangenen sechs Wochen mit eigenen Kräften insgesamt 20 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Sechsmal wurde gezielt auf die Gurtanlegepflicht und das Handyverbot geachtet und fünfmal wurden Schwerverkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden bei Beanstandungen in 44 Fällen Verwarnungsgelder verhängt sowie 22 Bußgeldanzeigen für höhere Überschreitungen erstattet. "Trauriger Spitzenreiter" bei den Geschwindigkeitsverstößen war ein Fahrer, der in einer auf 70 Stundenkilometer beschränkten Teilstrecke mit 121 "Sachen" gemessen wurde. "Ihn erwartet nach Abzug aller Toleranzen neben einem Regelbußgeld von 160 Euro noch ein Monat Fahrverbot", melden die Beamten.
14 Mal wurde Anzeige nach dem Fahrpersonalgesetz wegen Unregelmäßigkeiten bei den Lenk- und Ruhezeiten erstattet sowie einmal nach der Straßenverkehrszulassungsordnung wegen erheblicher Überladung. Der betreffende Brummi wurde gewogen. Anschließend musste der Fahrer unter den Augen der Polizei so weit abladen, bis er im tolerierbaren Gewichtsbereich war. Erst dann durfte er weiterfahren. Ein ausländischer Fahrzeugführer musste an Ort und Stelle die Geldbuße zuzüglich der Kosten des Verfahrens hinterlegen und auf diese Art sicherstellen, dass das Verfahren durchgeführt werden kann.
Ziel der Kontrollen, die fortgesetzt werden sollen, sei es, die Geschwindigkeit und damit die Unfallhäufigkeit zu senken sowie allgemein die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr zu erhöhen. Damit steige die Verkehrssicherheit auf der Strecke. red