Eine Alkoholfahrt auf der A 9 hat die Verkehrspolizei Bayreuth am Mittwoch beendet. Gegen 9.05 Uhr fuhr ein 46-jähriger Mann aus dem Nürnberger Land mit seinem Citroën auf der A 9 in Richtung Berlin. Zwischen Pegnitz und Trockau fiel der Kleinwagen im zweispurigen Baustellenbereich mit einer äußerst riskanten Fahrweise auf.

Auf Höhe von Büchenbach drückte der Citroën nur kurz später einen dänischen Renault in die provisorische Mittelschutzplanke, welche dadurch in die Gegenfahrbahn geschoben wurde.

Bei der Unfallaufnahme wurde beim dem Verursacher deutlicher Atemalkoholgeruch festgestellt. Ein anschließender Test ergab 1,7 Promille.

Fünf Kilometer Stau

Der Autobahnverkehr musste für die länger andauernden Bergungs- und Reinigungsarbeiten zeitweise in beide Richtungen angehalten werden. Es bildete sich ein Stau von bis zu fünf Kilometern. Lediglich der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 5000 Euro.

Der Führerschein des Mannes wurde noch vor Ort sichergestellt, eine Blutentnahme wurde bei ihm durchgeführt. Er wurde unter anderem wegen der Straßenverkehrsgefährdung angezeigt. pol