Ein 89-jähriger Eschenauer Waldbesitzer hat einen 70-jährigen Freund gebeten, übrig gebliebenes Holz aus seinem Waldstück bei Eschenau (Kreis Erlangen-Höchstadt) zu holen und zu verwerten. Der 60-Jährige lud also sämtliches Holz von dem Waldstück auf und fing, an dieses zu verwerten. Doch kam diese Bitte zu früh, denn bei dem Waldstück lag noch Holz, welches bereits zuvor an ein Sägewerk verkauft worden war. Als ein 50-jähriger Fahrer eines Fuhrunternehmens das Holz abholen wollte, stellte er fest, dass es nicht mehr vor Ort war und ging davon aus, dass es gestohlen wurde. Mit Hilfe der Polizei konnte dieses Missverständnis aufgeklärt werden. Da der 70-Jährige keine rechtswidrige Zueignungsabsicht hatte, wurden die Parteien auf den Zivilrechtsweg verwiesen, wie die Polizeiinspektion Erlangen-Land berichtet.