Im Juni war der Verein "Lasst uns gehen” Heiligenstadt mit einem Hilfstransport in Moldawien unterwegs und wurde dabei auf das Schicksal von Anastasia aufmerksam. Trotz einer vom Missionsverein Heiligenstadt getätigten größeren finanziellen Unterstützung reicht der Geldbetrag für eine dringend benötigte Operation noch nicht aus.

Um die schlimme Situation der 26-Jährigen zu mildern, bittet der Verein um finanzielle Unterstützung für die junge Frau, die ihr Leben noch vor sich hat. Als sie zwölf Jahre alt war, wurde bei ihr Lupus - eine Autoimmunkrankheit, die zu entzündlichem Rheuma führt - diagnostiziert. Trotzdem schloss sie nach der 12. Klasse das Gymnasium ab. Etwas später erwarb sie ihren Bachelor in Innenarchitektur und Lehrer der bildenden Künste an der pädagogischen Universität Moldawien.

"Mit 16 Jahren bekehrte ich mich und entschied mich, Jesus zu folgen", berichtet Anastasia. Sie arbeitete jahrelang in der Kirche mit. Nur hat sich ihr gesundheitlicher Zustand nicht verbessert, bis zum heutigen Tag gibt es immer wieder Komplikationen. Vor etwa einem Jahr stellte man eine Nekrose (abgestorbenes Gewebe) an beiden Hüftgelenken fest. Die Kosten einer OP mit weiteren Behandlungen wurden auf circa 8000 Euro geschätzt.

Mit ihrem Ehemann, ihren Eltern und Hilfe von anderen Menschen war sie in der Lage, 3500 Euro zu sammeln, doch das reicht nicht aus. Anastasia sagt: "Mein Traum und mein ehrliches Verlangen ist, wieder laufen zu können, eines Tages Mutter zu werden und vor allem zu leben."

Wer helfen will: Spendenkonto des Missionsvereins "Lasst uns gehen" Heiligenstadt, Sparkasse Heiligenstadt, IBAN DE27 7705 0000 0810 9182 27;

BIC: BYLADEM1SKB red