15,8 Millionen Euro fließen im Rahmen des Bayerischen Städtebauförderprogramms in 65 Gemeinden in Oberfranken. Das teilt MdL Martin Schöffel (CSU) mit. Auch für zahlreiche Projekte in Stadt und Landkreis Kulmbach gibt es Fördergelder. "Mit unserer ,Förderoffensive Nordostbayern' sagen wir leerstehenden Immobilien den Kampf an. So erreichen wir, dass gerade Ortskerne auch in Zukunft attraktiv und lebenswert bleiben", so Schöffel. Er sieht darin einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung wirtschaftlicher und demografischer Veränderungsprozesse in den Gemeinden.
Zu den aktuellen Förderprojekten in Oberfranken gehören zwei leerstehende Gebäude am Marktplatz in Wirsberg im Landkreis Kulmbach. Die Marktgemeinde Wirsberg will dort im Rahmen der Sanierungsarbeiten einen barrierefrei zugänglichen Bürgersaal einrichtet. In Kulmbach kann der Umbau der Innenstadt im Bereich "Spinnerei" und ehemaligem "Kaufplatz" weiter vorangetrieben werden. "Besonders freut mich, dass wir aus dem Programm einen Beitrag zur Sanierung des Schlosses Thurnau leisten können", so Martin Schöffel.


Das bekommen die Gemeinden

Nachfolgend ein Überblick über die geförderten Projekte im Landkreis: Fördermaßnahmen Städtebauförderung in Oberfranken: Trebgast, Einzelvorhaben (40 000 Euro), Wirsberg, Ortskern (40 000 Euro); geförderte Maßnahmen im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern in Oberfranken: Kasendorf, Einzelvorhaben (104 000 Euro), Kulmbach, Einzelvorhaben Innenstadt (396 000 Euro), Mainleus, Einzelvorhaben (225 000 Euro), Marktleugast, Einzelvorhaben Ortskern (270 000 Euro), Marktschorgast, Einzelvorhaben (293 000 Euro), Neudrossenfeld, Einzelvorhaben (180 000 Euro), Neuenmarkt, Einzelvorhaben Ortsmitte (45 000 Euro), Presseck, Einzelvorhaben Ortskern (180 000 Euro), Thurnau, Einzelvorhaben Marktkern (666 000 Euro), Wirsberg, Einzelvorhaben Ortskern (360 000 Euro), Wonsees, Einzelvorhaben (45 000 Euro).
Bayernweit stehen 2017 insgesamt 29,6 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm zur Verfügung. Diese kommen 236 Städten und Gemeinden zugute. 82 Prozent der Mittel fließen in den ländlichen Raum, in dem 56 Prozent der bayerischen Bevölkerung leben. red