Zwischen 2023 und 2028 erhält die Universität Bayreuth von Bund und Freistaat zusätzliche Mittel zum Ausbau ihrer Transferstrukturen. Die Universität konnte sich mit ihrem Projekt "RIA Regional Innovation Architecture for Transformative Change" in dem bundesweiten Wettbewerb um Fördergelder durchsetzen.

Ziel des Projekts "RIA" ist es, mit regionalen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ein effektives Transfernetzwerk zu knüpfen, das durch moderne Innovationslabore und co-kreative Transferprojekte nachhaltige Innovationsimpulse für die Region Oberfranken schafft.

Charakteristisch für dieses Netzwerk sollen Open-Innovation-Prozesse sein. "Sie ermöglichen es, in interdisziplinärer Zusammenarbeit neue und zielgerichtete Transferstrukturen und -aktivitäten zu pilotieren, zu evaluieren und auszubauen", so Dr. Petra Beermann, Direktorin für Transfer und Innovation des Instituts für Entrepreneurship & Innovation der Universität Bayreuth. Es soll mehrere "Labs" (Labore) geben, in denen Ideen und Maßnahmen interdisziplinär entwickelt werden. Universitäre Labs, betriebliche Labs und Pop-Up City Labs, die im "Open Innovation Lab" miteinander verknüpft werden.

Frei stehende Räume nutzen

Das Angebot des "Open Innovation Lab" wird um sogenannte Pop-Up City Labs ergänzt, die anlassbezogen eingerichtet werden. In Zusammenarbeit mit den Projektpartnern werden frei stehende Räumlichkeiten in Bayreuth genutzt. Studierende, Wissenschaftler, Start-ups, regionale Unternehmen sowie Interessenten kommen hier zusammen und haben freien Zugang zu den Räumlichkeiten. Im Vordergrund stehen hier der Wissensaustausch und die Kollaboration zwischen den beteiligten Akteuren. Das "Open Innovation Lab" verspricht kurze Wege und ein kreatives Umfeld, welches gemeinsam den Transfer verbessert und einen vereinfachten Zugang zum aktuellen Stand der Wissenschaft ermöglicht. red