"Die Antragsfrist für das Baukindergeld wurde nach intensiven Bemühungen um drei Monate bis zum 31. März 2021 verlängert. Das Baukindergeld hat sich zu einem erfolgreichen Instrument der Wohnungspolitik für Familien entwickelt", sagte der Coburg/Kronacher Wahlkreisabgeordnete Hans Michelbach am Mittwoch in Coburg. Mit dem Baukindergeld wird der erstmalige Erwerb von Wohneigentum für Familien mit minderjährigen Kindern gefördert, wenn der Kaufvertrag beziehungsweise die Baugenehmigung in die Zeit zwischen dem 1. Januar 2018 und nunmehr dem 31. März 2021 fällt. Das Baukindergeld sieht eine Unterstützung mit 1200 Euro pro Jahr und Kind für zehn Jahre, also insgesamt 12 000 Euro pro Kind, beim Wohneigentumserwerb vor. "Die Nachfrage zeigt, wie wichtig das Baukindergeld ist, um Familien den Weg in die eigenen vier Wände zu erleichtern", betonte Michelbach. In der Region Coburg/Kronach wurden allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres insgesamt 274 Baukindergeld-Anträge bewilligt. Davon entfielen 27 auf die Stadt Coburg, 166 auf den Landkreis Coburg und 81 Anträge auf den Landkreis Kronach. Das ergibt eine Fördersumme von insgesamt 5,2 Millionen Euro, von denen 0,5 Millionen Euro in die Stadt Coburg, 3,1 Millionen in den Landkreis Coburg und 1,6 Millionen in den Landkreis Kronach fließen. Seit dem Start des Baukindergeldes wurden in der Region Coburg/Kronach 805 Anträge auf Baukindergeld mit einer Gesamtfördersumme von 16 Millionen Euro bewilligt. red