Der 20. oberfränkische Regionalwettbewerb "Jugend forscht" findet am 25. und 26. Februar erstmals digital statt. Aus Kulmbach haben sich drei Schüler mit ihren Forschungsprojekten beworben.

Ein Roboter für die kontaktlose Essenausgabe, Tests zum richtigen Lüften im Klassenzimmer oder Untersuchungen zur Wirksamkeit von Desinfektionsmitteln - die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen beeinflussen auch den beliebten Regionalwettbewerb. Während sich einige der 112 oberfränkischen Teilnehmer mit möglichen Lösungsideen für neu entstandene Alltagsprobleme auseinandersetzten, wurde ein neues Konzept für die Durchführung des Wettbewerbs entwickelt, damit dieser auch während des Lockdowns stattfinden kann. Erstmals in der Geschichte von "Jugend forscht" werden die jungen Forscher ihre Projekte der Jury ein digital präsentieren.

Der Landkreis Kulmbach wird, wie bereits 2020, vom MGF-Gymnasium vertreten. Insgesamt präsentieren drei Teilnehmer zwei Projekte.

Im Fachgebiet "Arbeitswelt" entwickelten zum Beispiel Tobias Warnierke und Josias Neumüller gemeinsam Warnschilder, die von Feuerwehreinsatzkräften auch in stark verrauchten Räumen zu erkennen sind. Die Warnschilder sollen sich thermisch von der Umgebung abheben, um so auf Wärmebildkameras der Einsatzkräfte sichtbar zu werden.

Die 112 Teilnehmer haben insgesamt 69 Projekte eingereicht. Schulschließungen, Homeschooling und Distanzunterricht erschwerten ihnen die Fertigstellung. Unter dem Motto "Lass Zukunft da" startet die Veranstaltung am Donnerstag, 25. Februar, mit der Sparte "Schüler experimentieren" für Teilnehmer bis 14 Jahren. Am Freitag, 26. Februar, präsentieren dann die 15- bis 21-Jährigen ihre Arbeiten.

Am Nachmittag erhalten Eltern, Freunde und Interessierte die Möglichkeit, die Messestände online zu besichtigen. red