Sieben Künstlerinnen und Künstler, die sich in ihren Werken mit dem Menschen

beschäftigen, haben sich zusammengetan und zeigen vom 17. März bis 7. April ihr Arbeitsergebnis in einer Ausstellung mit dem Titel "von Innen nach Außen" im Bergfried auf der Giechburg.

Aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, zeigen sie das Ergebnis ihrer Auseinandersetzung mit dem "Menschsein an sich und im Besonderen" und ihre gemeinsame Herangehensweise an diese Thematik.

In ihrer Kunst bricht Karin Waßmer radikal die Oberfläche der Menschen auf bis hinunter zu den innersten Schichten des Erleidens. Während sich Manon Heupel in ihren fast poetischen Bildern der immer gleichen und damit vielleicht grundlegenden

Frage der Menschen stellt: Überleben wir den Tod?

Der Nürnberger Künstler Manfred Hürlimann malt seine großformatigen Ölbilder auf den Spuren des kollektiven Unterbewusstseins. Irene Kress-Schmidt zeigt in ihren Porträts den Menschen als kommunikatives aber rätselhaftes Wesen. Während sie in ihren weiteren Werken das technische Innenleben zur Außenhülle macht.

Historische Aufnahmen

Eine Installation von Petra Krischke erforscht die Diskrepanz zwischen inneren Abläufen und äußerem Erscheinungsbild.

Der Fotokünstler Frank Gerald Hegewald setzt sich in seinen historischen Fotoaufnahmen mit der Darstellung des menschlichen Körpers als beliebig formbares Ausdrucksmittel auseinander. Die Glaskünstlerin Silvia Lobenhofer- Albrecht arbeitet sich mit ihren Glasarbeiten von Haut und Häutung zur Hülle und Verhüllung vor.

Die Vernissage findet am 17. März um 15 Uhr auf der Giechburg statt. Die Kunsthistorikerin und ausstellende Künstlerin Irene Kress-Schmidt gibt eine Einführung in die Ausstellung geben. Zur Vernissage und zur Finissage am 7. April sind alle Künstlerinnen und Künstler anwesend, geben Führungen und stellen sich Fragen der Besucher.

Öffnungszeiten: samstags und sonntags 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. red