Gegen Diskriminierung und für Zusammenhalt setzt sich der Migranten- und Integrationsbeirat der Stadt Bamberg (Mib) auch in Zeiten von Corona ein - und zwar ganz konkret mit der Aktion "Bamberg verbunden in Solidarität und Vielfalt" am morgigen Samstag von 15 bis 16 Uhr. In diesem Zeitraum sollen in ganz Bamberg - mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz - viele kleine Menschenketten gebildet werden. Bilder und Videos dieser Ketten werden dann ins Internet gestellt und dürfen in den sozialen Medien fleißig geteilt werden, wie der Mib berichtet. Und weiter: "Alle Bürger der Stadt sind eingeladen, sich an dieser großen symbolischen Aktion zu beteiligen. Der ursprüngliche Plan, ein großes Fest zu veranstalten, ist aufgrund von Corona geplatzt."

An der Aktion beteiligen sich zahlreiche Organisationen und Vereine, unter anderem Bürgerverein Gaustadt, DGB, Tibet Initiative Deutschland e.V., Erlöserkirchengemeinde, Freund statt fremd e.V., Familientreff Löwenzahn und viele mehr. An folgenden Orten findet die Aktion statt: Grüntalstraße/Caspersmeyerstraße, Bienenweg (Abzweigung zum Interkulturellen Garten), Starkenfeldstraße (Höhe Gewerkschaftshaus), Luitpoldstraße, Färbergasse, Auferstehungskirche, Pestalozzistraße, Katzheimerstraße, Theatergassen, Kettenbrücke, "Starkenfeld" am Malerviertel (Bamberg-Ost), Grüner Markt, entlang der Ausstraße, Anna-Maria-Junius-Straße, Moosstraße, Maxplatz, Schillerplatz, Stephansplatz/Eisgrube, Kunigundendamm, Grüner Markt in Richtung Maxplatz. Der Landkreis schließt sich mit einer Transparentaktion an allen Rathäusern im Kreis an.

"Wir wollen zeigen, dass die Bürger unserer Stadt auch in schwierigen Zeiten keinem Rassismus und Verschwörungstheorien hinterherlaufen, sondern vernünftig und solidarisch bleiben und Vielfalt in unserer Gesellschaft schätzen", betonen die kommissarischen Vorsitzenden des Mib, Mitra Sharifi und Marco Depietri. red/mtr