540 Mehrgenerationenhäuser (MGH) gibt es bundesweit. Eins davon befindet sich in Strullendorf und steht unter der Leitung von Iso - Innovative Sozialarbeit. Die dort verantwortliche Mitarbeiterin Danielle Bosboom hat für 2020 ein besonderes Weihnachtsgeschenk erhalten: Der Deutsche Bundestag teilte mit, dass er die Bezuschussung pro Haus um 10 000 Euro erhöht.

Alle Mehrgenerationenhäuser, so auch das in Strullendorf, können seit Januar über eine Gesamtfördersumme von 50 000 Euro verfügen. Letztes Jahr waren es noch 40 000 Euro. Wolfgang Desel, Bürgermeister von Strullendorf, kommentiert in der Mitteilung die Finanzspritze so: "Das Mehrgenerationenhaus ist unverzichtbarer Bestandteil des Gemeindelebens geworden. Die zusätzlichen Mittel zeigen uns und unserem Partner Iso e. V., dass dieser Weg zum generationenübergreifenden Miteinander der richtige ist und sich positiv weiterentwickeln kann." Dadurch, dass das MGH Strullendorf in den letzten Jahren großen Zulauf sowie verstärkt positive Resonanz erfahren habe und somit gewachsen sei, seien Gelder wie diese dringend notwendig. Der offene Treffpunkt für Generationen jeden Alters ist ein beliebter Austausch- und Lernort für alle Generationen in Strullendorf. red