Bei einem Mehrgenerationenabend im Jugendtreff "M2" stellt Markus Müller heute um 20 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungswerk Oberfranken-Mitte Alfred Heiß vor. Eingeladen sind Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene. Heiß, ein katholischer Christ, wurde 1904 in Triebenreuth geboren. Er durchschaute relativ früh die Ideologie des Dritten Reiches und versuchte sein eigenständiges Denken und seinen Glauben beizubehalten. 1940 wurde er zum Tode verurteilt. In der Pfarrkirche St. Michael in Stadtsteinach erinnert eine Gedenktafel an ihn. Am 24. April 2014 wurde vor seinem ehemaligen Wohnhaus in Berlin-Halensee ein Stolperstein verlegt, die Stadt Stadtsteinach legte für Alfred Heiß und Michael Schnabrich einen Gedenkweg an. Im Jugendtreff gilt weiter die 3G-Regel. red