Der Startschuss ist gefallen für den weiteren Bau von Sozialwohnungen: Die Tilsiter Straße 4 bekommt ein Mehrfamilienwohnhaus.

In der Aufsichtsratssitzung der Städtebau Kulmbach GmbH vom Juli war beschlossen worden, die Vorplanungen für eine Bebauung der Tilsiter Straße 4 mit einem Mehrfamilienwohnhaus aufzunehmen. Entstehen sollen Sozialwohnungen, die in der Stadt Kulmbach dringend gebraucht werden. Mit der Entwurfsplanung wurde das Architekturbüro Schäfer & Zink beauftragt.

Die mit der Regierung von Oberfranken abgestimmten Planungen sehen für dieses Grundstück nun ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt rund 900 Quadratmetern Wohnfläche vor, aufgeteilt auf zwölf Wohneinheiten. Entstehen sollen laut einer Pressemitteilung der Stadt Kulmbach zwei Zwei- Zimmer-Wohnungen mit circa 55 Quadratmetern Wohnfläche, zwei rollstuhlgerechte Drei- Zimmer-Wohnungen mit circa 90 Quadratmetern Wohnfläche und acht Drei-Zimmer-Wohnungen mit circa 65 bzw. 75 Quadratmetern Wohnfläche. Alle Wohnungen sind barrierefrei, besitzen entweder Terrasse oder Balkon und sind mittels einer Aufzugsanlage erreichbar. "Die geplanten Wohnungsgrößen bilden gut den am Markt geforderten Bedarf ab", heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf circa 2,7 Millionen Euro. Das Projekt wird im Rahmen der Einkommensorientierten Förderung bezuschusst. Das heißt, dass künftige Mieter eine Zusatzförderung zu ihrer Miete erhalten, abhängig von ihrem Einkommen.

In der Dezember-Aufsichtsratssitzung der Städtebau Kulmbach wurden dem Aufsichtsrat die Planungen, der Kostenvoranschlag und die zu erwartenden Förderungen vorgelegt. Der Aufsichtsrat gab einstimmig den Startschuss für die Durchführungdieses Vorhabens.

"Die Städtebau Kulmbach wird noch in diesem Jahr die erforderlichen Anträge an die Regierung von Oberfranken senden", erklärt Oberbürgermeister Ingo Lehmann zu dem Vorhaben. "Unser Ziel ist es nach Erhalt der Förderzusage im Sommer des kommenden Jahres mit dem Bau zu beginnen, so dass in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 das Gebäude bezogen werden kann", so Lehmann weiter. red