In unserem am Freitag, 4. November, auf Seite 20 veröffentlichten Beitrag "Bürger protestieren gegen Bauvorhaben" war ein bedauerlicher Fehler enthalten, den wir umgehend berichtigen.
Als Bauherr des in die Kritik geratenen Mehrfamilienhauses wurde Erich Paptistella genannt, der jedoch mit diesem Objekt nichts zu tun hat. Bürgermeister Klaus Homann erklärt dazu: "Das Grundstück, das im Bebauungsplan für zwei Zweifamilienhäuser vorgesehen ist, gehörte einer Privatperson. Diese veräußerte das Grundstück an einen Sassanfahrter Investor, der dies nach einer Bauvoranfrage (positiv durch Bauausschuss beschieden) erwarb.
Der positive Bescheid durch den Bauausschuss erfolgte aus der Erwägung heraus, dass bereits in unmittelbarer Nähe dreigeschossige Gebäude (Seniorenheim, Grundschule) und ein größeres Bürogebäude stehen. Der Vater von Gemeinderat Stefan Paptistella hat zwar Grundstücke in unmittelbarer Nähe, aber die standen nie zur Disposition. Der Hinweis auf kursierende Planskizzen, wonach der Antragsteller weitere Umwandlungen aller seiner Baurechte beabsichtige, bedarf ebenfalls einer Klarstellung. Diese Skizzen wurden von Personen gefertigt, die zu den Gegnern der Baumaßnahme zählen. Der Gemeinde liegen jedenfalls keine entsprechenden Pläne vor."


Abweichungen im Plan

Der Fehler in unserer Berichterstattung rührte daher, dass unser Mitarbeiter im Vorfeld darauf hingewiesen worden war, dass für ein Projekt von Herrn Paptistella Abweichungen vom Bebauungsplan genehmigt worden seien.
Dass es sich nicht um das neuerliche Projekt (eines anderen Investors) handelt, sondern um ein bereits verwirklichtes Bürogebäude des Architekten Paptistella in unmittelbarer Nähe, konnte unser Mitarbeiter nicht ahnen; die in vorausgegangenen Sitzungen behandelten und vom tatsächlichen Bauherrn unterzeichneten Pläne lagen ihm nicht vor.
Unser Mitarbeiter und die Redaktion bedauern die aus dieser aus Unwissenheit und Fehlinterpretation entstanden Unannehmlichkeiten für die Familie Paptistella und die Verstimmung unter den Beteiligten und bitten um Entschuldigung. red