Die Polizeiinspektion Hammelburg meldet für den Altlandkreis am vergangenen Wochenende gleich mehrere Wildunfälle.

Am Freitag um 18.30 Uhr befuhr eine junge Frau die Kreisstraße 4 von Euerdorf in Richtung Ramsthal. Nach der Einmündung nach Wirmsthal versuchte ein junges Reh die Fahrbahn unmittelbar vor ihr zu überqueren. Da sie das Tier in der Dunkelheit erst spät erkannte, war es ihr nicht möglich den Zusammenstoß zu verhindern. Das Tier flüchtete nach dem Aufprall, bei dem am Auto ein Sachschaden in Höhe von mindestens 150 Euro im Frontbereich entstanden ist, nach rechts in den Wiesenbereich. Der sofort verständigte zuständige Jagdpächter konnte das verletzte Reh bei einer zeitnahen Nachsuche auffinden und erlösen.

In den Abendstunden des Samstags fuhr eine 28-jährige Frau mit ihrem Auto auf der KG 4 von Ebenhausen kommend in Richtung Ramsthal. Gleichzeitig kreuzte ein Reh ihre Fahrbahn und kollidierte mit dem Pkw. An dem Wagen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4000 Euro. Das Reh wurde durch den Unfall getötet.

Etwa zur selben Zeit ereignete sich auf der B 287 ein Wildunfall. Zwischen Obereschenbach und Weyersfeld wurde ein Reh vom Fahrzeug eines 80-jährigen Mannes erfasst und durch die Kollision getötet. Am Pkw entstand ein geschätzter Sachschaden von 2000 Euro.

Zwischen Fuchsstadt und Lager Hammelburg kam es kurze Zeit später erneut zu einem Wildunfall. Hier wurde ebenfalls ein Reh getötet, nachdem es mit dem Pkw eines 33-jährigen Mannes zusammenstieß. Die Polizei schätzt hier den Sachschaden auf etwa 1000 Euro. pol