Auf Baustellen und solche, die es werden könnten, führte Bürgermeister Hermann Niediek (CSU) die Mitglieder des Bauausschusses der Gemeinde Burgpreppach bei seiner jüngsten Sitzung. Im Gemeindeteil Hohnhausen machten sich die Gemeinderäte ein Bild über den Baufortschritt an der Kreisstraßen-Ortsdurchfahrt und über den Kanalschluss von eben dieser Kreisstraße zum Kastanienplatz.

An der Gemeindeverbindungsstraße von Hohnhausen nach Königsberg nahmen sie die Straßenschäden in Augenschein.

Hier dürfte, das wurde deutlich, für eine Strecke von 800 bis 1000 Metern eine kostspielige Gesamtlösung nötig werden. Die vor etwa 40 Jahren ausgebaute Straße, die an einem Hang entlangführt, sackt auf der Talseite ab, Risse und Wellen entstehen in der Fahrbahn. Für den Bürgermeister dürfte die Instandsetzung selbst bei einem Zuschuss von 60 Prozent von der Gemeinde finanziell nicht zu stemmen sein. "Da muss der Vogel her und Geld aus München beschaffen, denn das kostet Geld", sinnierte Niediek.

Jetzt soll eine fachliche Begutachtung auch des Untergrundes geschehen, und "wir brauchen Zahlen auf dem Tisch", informierte Niediek über das weitere Vorgehen. Denn bisher waren solche noch von keiner Firma zu bekommen gewesen. "Wir hoffen, dass die Straße noch hält und nicht abrutscht", äußerte der Bauhofleiter Manfred Schirdewan besorgt.

Weitere, schon laufende oder notwendige Sanierungsmaßnahmen zählte er auf, so beispielsweise in Ueschersdorf, Gemeinfeld, Römmelsdorf und bei der Ausfahrt an der Tankstelle Just zur Bundesstraße 303.

In Hohnhausen zeigte sich der Bauausschuss mit den Baufortschritten und der guten Kooperation der ausführenden Firma mit der Bevölkerung zufrieden. Diskussionsbedarf zeigte sich hinsichtlich der Brücke über den Sabelsbach. Bürgermeister Niediek machte deutlich, dass die Brücke unvorhersehbar plötzlich gesperrt worden war, außer für Fußgänger und Pkw. Laut der Berechnung eines Architekten hätte eine Notsicherung 115 000 Euro kosten sollen. In Zusammenarbeit mit der Tiefbauverwaltung des Landratsamtes habe man umgehend eine Lösung für 10 000 Euro umgesetzt. Doch auch dies hatte für Widerstand gesorgt, da angeblich zu teuer. Der Bürgermeister konnte dies nicht so recht verstehen, wie er bei der Besichtigung des Ausschusses erläuterte.