22 Spieltage mit 186 Spielen sind vor der Winterpause in der Fußball-Bayernliga Nord über die Bühne gegangen. Zwölf Begegnungen müssen 2016 noch nachgeholt werden. Die Vorrunde der 18 Teams wurde komplett abgeschlossen. Bereits zwei Spiele im Rückstand befinden sich der SV Seligenporten, die SpVgg SV Weiden, der TSV Aubstadt, der SV Alemannia Haibach, der FC Eintracht Bamberg und der Würzburger FV.
Die zweithöchste bayerische Spielklasse, in der sechs Mannschaften aus Unterfranken, fünf aus Oberfranken, drei aus der Oberpfalz, drei aus Mittelfranken und eine aus Oberbayern spielen, wird vom TSV Großbardorf angeführt. Mit Aussichten auf die Spitze folgen die SpVgg Bayern Hof, der SV Seligenporten und der VfB Eichstätt. Auch die SpVgg SV Weiden rechnet sich noch Chancen aus. Im Jahr 2016 darf also ein spannender Kampf um den Titel und die Vizemeisterschaft mit fünf Bewerbern erwartet werden.
Der Meister steigt in die Regionalliga Bayern auf, der Zweite oder der nächstbessere Klub, der die Lizenz für die Regionalliga beantragt hat und erfüllt, nimmt an den Aufstiegsspielen teil. Nur der Letzte steigt in die Landesliga ab. Schlusslicht ist derzeit der Würzburger FV, der vier Punkte zurückliegt. Die Teams auf den Rängen 14 bis 17 müssen in die Relegation, wobei sich der bessere Vierzehnte gegenüber dem Vierzehnten in der Bayernliga Süd noch direkt retten kann. Ab Rang 9 müssen noch alle Teams um den Klassenerhalt zittern.

1 4 Spieler haben keine einzige Minute bei ihrem Verein gefehlt. Martin Holek, Andre Biermeier (beide SpVgg Bayern Hof), Stefan Piecha (TSV Großbardorf), Benjamin Schmidramsl (VfB Eichstätt), Selim Erden (SV Erlenbach), Stefan Schnaus (ASV Burglengenfeld), Rainer Hausner (SC Eltersdorf), Jonas Hempfling (VfL Frohnlach) und Johannes Jessen (DJK Bamberg) standen in 21 Spielen über die volle Distanz auf dem Platz. Patrick Emmel (SV Haibach), David Drösler (Würzburger FV), Martin Schuster, Dominik Forster (beide SpVgg SV Weiden), Daniel Müller und Dominik Räder (beide SV Seligenporten) haben alle 20 Partien ihres Teams komplett absolviert.

4 0 3 Spieler wurden in dieser Saison in den 186 Spielen der Bayernliga Nord bisher eingesetzt. 492 Akteure standen auf den Spielberichtsbögen, aber 89 von ihnen mussten die Spiele von der Einwechselbank aus verfolgen, kamen zu keiner Einsatzminute.

2 2 Trainer standen in der Saison 2015/16 in der Bayernliga Nord bisher an der Seitenlinie. Beim SV Seligenporten steht mit Serdal Gündogan und Florian Schlicker ein Tandem in der Verantwortung. Nur zwei Klubs haben ihre Trainer ausgetauscht. Wechsel gab es bisher in Würzburg und beim FC Eintracht Bamberg. Beim Würzburger FV kam nach Christian Graf für ein Spiel der Sportliche Leiter Martin Lang und danach Marc Reitmaier. Beim FC Eintracht Bamberg beerbte Petr Skarabela seinen Vorgänger Norbert Schlegel.

5 8 0 Tore wurden erzielt, was einen Schnitt von knapp 3,12 Treffern pro Partie bedeutet (Vorjahr 2,94). In der Torjägerliste führt Bastian Herzner vom SC Eltersdorf mit 18 Treffern vor Christian Breunig vom SV Haibach mit 17. Es folgen Sebastian Schulik (14, SC Feucht), Martin Holek (13, SpVgg Bayern Hof), Josef Rodler (12, SpVgg SV Weiden), Atdhedon Lushi (12, VfB Eichstätt), Thomas Roas (10, SpVgg Jahn Forchheim), Simon Snaschel (10, TSV Großbardorf), Patrick Hobsch (10, SV Seligenporten) und Rico Röder (10, SV Seligenporten).

5 5 Elfmeter wurden verhängt (Vorjahr 40), von denen 13 verschossen wurden. Je fünfmal vom Punkt erfolgreich bei sechs Versuchen waren Rico Röder (SV Seligenporten) und Harald Fleischer (SpVgg Bayern Hof). Die 13 vergebenen Elfmeter teilen sich 13 Schützen. Die meisten Strafstöße (8) erhielt der SV Seligenporten, der bis auf einen alle verwertete. Sechs von sieben Elfmetern verwandelte die SpVgg Bayern Hof. Vier von sechs Versuchen münzte der SC Eltersdorf in Tore um. Der Würzburger FV und die SpVgg Jahn Forchheim hatten nur je einmal die Chance vom Punkt und nutzten diese nicht. Der SC Feucht ist der einzige Club, der überhaupt keinen Strafstoß zugesprochen bekam.

5 7 9 4 5 Zuschauer kamen bisher in die 18 Stadien, ein Schnitt von 300 Besuchern pro Partie (Vorjahr 354). Das ist ein deutlicher Rückgang. In der Bayernliga Süd lag der Schnitt bei 300 Besuchern pro Match, also deutlich niedriger. Zuschauerkrösus im Norden ist die SpVgg Bayern Hof mit einem Schnitt von 805 Interessierten. Es folgen Burglengenfeld (464), Eintracht Bamberg (440), Würzburg (383), Großbardorf (380), Weiden (364), Haibach (352), Eichstätt (347), DJK Bamberg (341), Aubstadt (337), Erlenbach (324), Sand (309), Seligenporten (297), Feucht (265), Forchheim (238), Eltersdorf (220), Frohnlach (183) und Jahn Regensburg II (116). Der beste Besuch in dieser Spielklasse wurde mit 1218 Zuschauern im Stadtderby zwischen der DJK Bamberg und dem FC Eintracht Bamberg erreicht. Das Eröffnungsspiel TSV Großbardorf gegen den FC Sand sahen 1020 Besucher. Die Minuskulisse wurde bei der PartieSSV Jahn Regensburg II gegen den SC Feucht mit 80 Fans erreicht.

2 9 Rote Karten (Vorjahr 28) gab es in der Bayernliga Nord sowie 42 Mal "Gelb-Rot" (Vorjahr 41). Verschont von Roten Karten blieben die Vereine Großbardorf, Burglengenfeld, Weiden, Seligenporten und Haibach. Vier Rote Karten wurden gegen Kicker der Clubs Bayern Hof, Feucht und Eltersdorf verhängt. Ohne "Gelb-Rot" kamen Großbardorf und Bayern Hof über die Runden. Sechsmal "Gelb-Rot" sahen Spieler des FC Sand, Jahn Forchheim kassierte fünf dieser Hinausstellungen. Erster in der Fairness-Tabelle ist Großbardorf (34) vor Burglengenfeld (35) und Weiden (42). Schlusslicht ist wie vor einem Jahr der VfL Frohnlach mit 90 Punkten. Der FC Sand liegt mit 66 Punkten im Mittelfeld

2 "böse" Buben gab es bisher in der Bayernliga Nord. André Karmann vom FC Sand ging zweimal mit "Gelb-Rot" vorzeitig zum Duschen. Einmal "Rot" und einmal "Gelb-Rot" sah Gökhan Hayri Özdemir von der SpVgg Jahn Forchheim.

4 Tabellenführer durften sich an den 22 Spieltagen über den "Platz an der Sonne" in der Bayernliga Nord freuen. Neunmal stand der VfB Eichstätt ganz oben, der auch die Halbzeitmeisterschaft holte. Der aktuelle Spitzenreiter TSV Großbardorf lang siebemal vorn. Fünfmal hatte der SV Seligenporten die Pole-Position inne. Einmal war der TSV Aubstadt Erster.