Am Dienstag, 17. Mai, beginnen am Amtsgericht Forchheim Umbauarbeiten im Eingangsbereich. Hintergrund ist nach Angaben des Gerichts die Neugestaltung des Zugangsbereichs zum Gericht mit moderner Sicherheitstechnik, die eine Kontrolle des Publikumsverkehrs noch vor Betreten des unmittelbaren Gebäudeinnenbereichs ermöglichen soll.
"Es vergeht kaum ein Monat, in dem bei den Zugangskontrollen kein Gegenstand sichergestellt wird, der gefährlich ist oder dessen Besitz gar gegen das Waffengesetz verstößt", erklärt Amtsgerichtsdirektor Franz Truppei. Umso mehr freue er sich, dass der Freistaat Bayern die Mittel zur Verfügung gestellt hat, um die Sicherheit im Amtsgerichts noch besser zu gewährleisten. Für die Durchführung der Umbauarbeiten, die unter anderem die Ausstattung eines nunmehr gesonderten Kontrollraumes mit elektronisch steuerbaren Türen beinhalten, sind rund drei Monate veranschlagt. Sitzungsbetrieb und Publikumsverkehr werden hierdurch nicht eingeschränkt. "Es ist jedoch mit gewissen Beeinträchtigun-gen durch Lärm und Schmutz zu rechnen, wofür um Verständnis gebeten wird", schreibt das Gericht.
Nach der Ermordung eines Staatsanwalts im Januar 2012 im Amtsgericht Dachau durch einen Angeklagten wurden in allen bayerischen Gerichtsgebäu-den, die bis dahin grundsätzlich frei betretbar waren, permanente Zugangskontrollen eingeführt. red