Zum Leserbrief "Panik in der katholischen Kirche" von Oswald Purucker in der Ausgabe vom 19. Oktober nimmt der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats der Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung, Christian Lotter, wie folgt Stellung:

"Wir wenden in Untersteinach die 3G-Regel nicht an, um den Gläubigen den Zugang zu den Gottesdiensten zu verwehren. Bei uns ist genau das Gegenteil der Fall. Aufgrund der Größe unseres Kirchengebäudes konnten wir in den zurückliegenden Monaten unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften maximal 20 Gläubigen den Zugang zu den Gottesdiensten ermöglichen. Und dies auch nur nach telefonischer Anmeldung.

Unsere Gottesdienste waren unter Berücksichtigung der AHA-Regeln meist vollständig belegt, weitere Besucher wären nur in wenigen Fällen möglich gewesen. Jetzt erlaubt uns das Anwenden der 3G-Regeln wieder deutlich höhere Zahlen von Gottesdienstbesuchern, was von den Gemeindemitgliedern auch angenommen wird. Wir hatten seither in den Gottesdiensten deutlich mehr Teilnehmer als vorher, was eindeutig gegen die Aussage von Oswald Purucker spricht, dass wir versuchen, ,die Kirchen leer zu bekommen‘.

Natürlich wäre uns auch lieber wieder Gottesdienste ohne jede Regeln und Einschränkungen zu feiern, aber aktuell ist dies leider noch nicht möglich." red