Zum Thema Gewerbeflächen in der Stadt Ebern::

In der jüngsten Berichterstattung wurde mehrfach der Vorwurf erhoben, die Stadt Ebern betreibe keine vorausschauende Planung für Gewerbeflächen. Diese Einschätzung kann schon etwas verwundern.
Hatte die Stadt mit dem Einkauf und der Vermarktung der Kaserne in den letzten Jahren nicht ein riesiges Gewerbeflächenangebot? Diese etwa 25 Hektar sind nun nahezu ausgeschöpft, Gott sei Dank. Oder? Dieses Angebot ist der Stadt nicht vor die Füße gefallen, wie auch schon zu lesen war, sondern es war eine mutige Entscheidung des damaligen Stadtrates, die Kaserne anzukaufen und selbst zu vermarkten.
Als interessierter Bürger weiß ich, dass es neben der Kaserne in Ebern eine ganze Reihe weiterer Gewerbegebiete gibt, so zum Beispiel in Sandhof. Dort wurde schon zu Rolf Feulners Zeiten eine große Gewerbefläche ausgewiesen.
In der Nachbarschaft zum FTE-Werk in Fischbach und in Eyrichshof gibt es noch Flächenreserven. In Eyrichshof und der Specke sind diese voll erschlossenen Flächen teilweise in Privatbesitz, aber auch in städtischem Eigentum. Mehr Angebote, als sie in Ebern gegenwärtig verfügbar waren, kann eine Stadt dieser Größenordnung kaum leisten. Es kommt jedoch darauf an, diese Flächen mit entsprechendem Engagement zu vermarkten.
Die Zerstörung der Liegenschaft Frauengrundhalle mit vorgelagerter Grünfläche durch Verkauf dieses Filetstückes wäre nach meiner Meinung ein großer Fehler. Es ist noch nicht zu spät!


Adolf Hafenecker
Ebern