Bamberg — 330 Kilometer Anfahrt haben die Volleyball-Damen vom TSV Obergünzburg hinter sich, wenn sie am Sonntag um 15 Uhr in der Bamberger Georgendammhalle aufschlagen. Die Gäste der Mediteam Volleys aus dem Ostallgäu stehen mit drei Siegen und zwei Niederlagen auf dem fünften Tabellenplatz in der Regionalliga Süd-Ost.
Ihre Siege holten sie mit jeweils 3:0 bei ihren Heimspielen gegen Ansbach und Veilbronn und zuletzt ebenfalls mit 3:0 gegen Erlangen. Die beiden erstgenannten Teams sind Mannschaften, die die Mediteam Volleys im Laufe der Saison auch schon besiegt haben, und zwar in deren Halle. Nach den letzten beiden Niederlagen gegen Regenstauf und in Schwabing steht wieder ein Sieg auf der "to-do-Liste" der Bamberger Volleyballerinnen. Mit drei Siegen und zwei Niederlagen liegen sie zwar immer noch auf dem dritten Platz, doch befinden sich dicht dahinter einige andere Mannschaften mit ähnlicher Ausbeute, sodass sie sich bei einer weiteren Niederlage schnell im Mittelfeld der Regionalliga wiederfinden würden.


Gezielt trainiert

Damit sich der Gedanke an einen Misserfolg erst gar nicht in den Köpfen der Spielerinnen festsetzen kann, wurde in den zurückliegenden Tagen gezielt trainiert. Als Hauptproblem der letzten beiden Niederlagen hat Trainer Heriberto Quero die Annahme ausgemacht. Diese zu verbessern stand dann auch auf dem Trainingsplan ganz oben. Auch die Aufschläge, eigentlich eine Stärke der Mediteam Volleys, wurden immer wieder geübt, da die Fehlerquoten in den entscheidenden Phasen und unter Belastung noch zu hoch waren. Bis auf Nadine Rupp, die einen Bänderriss erlitt und wahrscheinlich sechs Wochen ausfällt, stehen alle Spielerinnen zur Verfügung. db