Einen Vortrag zum Thema "Maximiliana Herd - eine unbekannte Bamberger Malerin" bietet die CHW-Bezirksgruppe Burgkunstadt/Altenkunstadt am Sonntag, 17. November, um 16 Uhr an. Die Veranstaltung findet im katholischen Pfarrsaal (Marktplatz 18) in Burgkunstadt statt. Maximiliana Herd (1812-1892) aus Bamberg gehörte zu der ersten Generation von Frauen, die in der Zeit von 1813 bis 1839 an der Königlichen Akademie der Künste München studieren durften. Ab Ende der 1830er Jahre war ihnen das Studium, wie an anderen Orten auch, wieder verboten. Maximiliana war das zehnte Kind des Bamberger Chorrektors Stefan Herd. Ihr Bruder Michael war Museumsleiter in Banz und verantwortlich für die Aufstellung des versteinerten Ichthyosaurus-Schädels. Ab Mai 1837 unterrichtete Maximiliana Herd als Zeichenlehrerin am Englischen Institut in Bamberg bis zu ihrem 75. Lebensjahr. Sie gehörte einem Kreis an regelmäßig ausstellenden Künstlerinnen in Bamberg an, der das Kunstleben der Stadt wesentlich mitbestimmte. Der Vortrag ist kostenfrei. Einladung ergeht an alle Geschichtsinteressierten. Info auch unter www.chw-franken.de. red