Die Mauritiusschule in Ahorn erhält auch in diesem Schuljahr den Ehrentitel einer "Umweltschule in Europa". In diesen Tagen traf das äußere Zeichen, die dazugehörige Flagge, in dem Förderzentrum ein. Die Schulleitung sowie die beteiligten Lehrkräfte und Schüler nahmen in einer Feierstunde die virtuellen Grüße von Umweltminister Thomas Glauber und Kultusminister Michael Piazolo entgegen.

Christine Sander, kommissarische Schulleiterin, erklärte zur Preisverleihung: "Ich sehe die Bedeutung dieses Titels für unsere Schule vor allem darin, dass wir auch als kleine Schule einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten können. Da freut es uns besonders, dass wir wieder diese Auszeichnung erhalten haben. Für dieses Schuljahr haben wir uns vorgenommen, Müll zu vermeiden und zu schauen, was ich im Alltag dafür machen kann. Das Kleine wirkt dabei ins Große hinaus."

Lebensmittel wertschätzen

In der "Gemüse-Akademie" hatten im vergangenen Schuljahr Schüler der Mauritiusschule die Gelegenheit, im Schulhof Hochbeete anzulegen und dank spezieller Fördermaßnahmen mit angeschafften Geräten und Sämereien zu bearbeiten.

Diese Arbeitsgemeinschaft wurde von Christine Heider geleitet, die beschrieb, wie wichtig es für die Schüler sein könne, die eigenhändige Begleitung der Pflanzen vom Säen bis zur Ernte zu erleben.

Der Vorteil des Förderzentrums mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung liegt ihrer Meinung nach darin, dass speziell für solche Erlebnisse viel Zeit zur Verfügung stehe. In den hauswirtschaftlichen Fächern habe man die Ernte anschließend noch bis zum Verzehr weiterverarbeiten können.

Leonie Fischer, Schülersprecherin der Mauritiusschule, merkte dazu an: "Auch für uns Schüler ist es wichtig, solche Projekte zu erleben und die Anregungen daraus mit nach Hause zu nehmen!"