Weit fortgeschritten sind die Sanierungsarbeiten an der Stützmauer rund um das Ehrenmal in Theisenort. Mit einem patentierten Verfahren wurde die Standsicherheit der Bruchsteinmauer wiederhergestellt. Auch die schadhaften Steinausbrüche wurden beseitigt sowie die Natursteinfugen mittels eines geeigneten Trass-Kalk-Mörtels wieder ansprechend und dauerhaft verfugt.

Bewährte Erdvernagelung

Der Bau- und Umweltausschuss hat im Juli 2019 die Instandsetzung der Natursteinmauer beschlossen und dafür 75 000 Euro bereitgestellt. Das bereits mehrfach innerhalb der Marktgemeinde eingesetzte und auch langjährig erprobte Sanierungsverfahren mittels Erdvernagelung wurde auch hier angewendet. Insgesamt elf rund 3,5 Meter lange Erdverankerungen wurden im rückwärtigen Bereich des Ehrenmals mit einem speziellen Sanierungsverfahren eingebracht.

Erfreulich ist, dass die Kosten mit 69 453 Euro brutto unter den Schätzkosten des Ingenieurbüros IVS liegen. Bei einer Baustellenbesichtigung dankte Bürgermeister Bernd Rebhan dem eingesetzten Ingenieurbüro und der Firma Bau-Sanierungstechnik GmbH Gernsheim für die schnelle und hochwertige Auftragserledigung. In den nächsten Tagen sollen noch die Sandsteinabdeckungen aufgebracht werden. Damit konnte innerhalb weniger Wochen nicht nur die Standsicherheit der Stützmauer wiederhergestellt, sondern auch eine ansprechende Mauerstruktur geschaffen werden. red