Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Haßberge weist aus gegebenem Anlass darauf hin, dass für Anlieferer ab Betreten des Wertstoffhofgeländes für die Zeit der Anlieferung bis zum Verlassen des Areals eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht. Diese Maßnahme ist Teil des Schutz- und Hygienekonzeptes für das Wertstoffhofsystem im Landkreis; es wurde, wie das Landratsamt weiter mitteilte, in enger Abstimmung zwischen Abfallwirtschaftsbetrieb und Gesundheitsamt ausgearbeitet, um der Corona-Pandemie entgegenzuwirken.

"Die wieder ansteigenden Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen lassen eine Lockerung dieser Maßnahme nicht zu", betont Dr. Jürgen Reimann, der Leiter des Gesundheitsamts. "Denken Sie daran, dass Sie mit dieser Maßnahme sich selbst und andere schützen", lautet sein Appell an die Kunden der Wertstoffhöfe im Landkreis Haßberge.

In der letzten Zeit sind laut Behördenangaben vereinzelt Fälle aufgetreten, dass Anlieferer sich der Maskenpflicht widersetzt haben mit dem Hinweis, dass für das Personal des Wertstoffhofes keine grundsätzliche Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bestehe. Dies ist zwar laut Landratsamt korrekt, hat bei den sommerlichen Temperaturen jedoch rein gesundheitliche Gründe im Hinblick auf das eingesetzte Personal. Bei Unterschreiten des Mindestabstandes von 1,50 Meter ist aber auch das Personal angehalten, eine Maske zu benutzen. red