Auch ältere Maschinen leisten gute Dienste, doch die Maschinentechnik und die Software entwickeln sich weiter. Die Meisterschule Ebern hat gehandelt und das in die Jahre gekommene CNC-Bearbeitungszentrum getauscht, wie die Schule jetzt mitteilte.

An einem Bearbeitungszentrum werden Werkstücke für den Möbel- und Innenausbau gefräst, gesägt und gebohrt. Die Bearbeitung läuft nach einem zuvor erstellten Programm vom ersten bis zum letzten Schritt automatisch ab. Das Handwerkszeug zum Erstellen derartiger Programme eignen sich die angehenden Meister der Eberner Meisterschule im zweiten und dritten Semester an. Damit die Vermittlung dieser komplexen Technik für die kommenden Jahre auf hohem Niveau vermittelt werden kann, wurde vor wenigen Tagen die mittlerweile zwölf Jahre alte Maschine gegen eine aktuelle Hochleistungsmaschine getauscht. Alle Bearbeitungen lassen sich jetzt vor dem Zerspanen realistisch simulieren und werden während des Arbeitsprozesses durch eine Kollisionskontrolle in Echtzeit überwacht.

Lehrer und Schüler freuen sich, dass die fast 190 000 Euro teure Anschaffung vom Zweckverband Meisterschule Ebern befürwortet und vorangetrieben wurde. Die Zusage hoher Fördermittel im Rahmen des Förderprogramms des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Eschborn) erleichterte die Entscheidung für die Investition sicherlich. red