Für die Schwimmer der SG Bamberg stand mit dem 8. Internationalen Bayreuther Frühjahrsmeeting ein Härtetest auf dem Programm. 29 Vereine aus Deutschland, Tschechien und der Schweiz entsandten 337 Sportler in die Wagner-Stadt. In Bayreuth wurden alle Strecken vom Sprint bis zur Langstrecke ausgetragen: Während auf den 50 m und 100 m Strecken die acht zeitschnellsten Schwimmer der Vorläufe noch den Sieger in Finals ermittelten, wurden die längeren Strecken gleich als Entscheidung ausgetragen. Auf den 50 und 100 m Strecken gab es eine zusätzliche Jahrgangsgruppenwertung für die jüngeren Sportler.
Martin Spörlein (1997) sorgte mit seinem Sieg im Finale über 50 m Freistil (24,27 Sek.) für den Höhepunkt aus Bamberger Sicht. Nach dem Vorlauf rangierte er mit 24,41 Sek. noch auf Rang 2. Ebenfalls schaffte der 20-Jährige noch den Sprung ins Finale über 50 m Schmetterling, wo er sich den siebten Platz (27,98 Sek.) erkämpfte. Die 200-Meter-Freistil beendete er auf Rang 7 (2:05,86 Min.).
Nikolas Häfner (1996) agierte auf den Sprintstrecken erneut als fleißiger Medaillensammler: Über 50 m und 200 m Rücken (27,94 Sek. / 2:18,84 Min.) kam er jeweils auf den Silberrang und erkämpfte sich noch über 100 m Rücken (1:02,60 Min.) die Bronzemedaille. Mit vierten Plätzen über 50 m und 100 m Freistil sowie Rang sechs über 50 m Schmetterling verpasste er weitere Medaillen nur knapp in den Finals.


Dörfler zweimal im Finale

Benedikt Dörfler (2000) schaffte den Sprung in zwei Finals und belegte über 100 m Rücken (1:04,69 Min.) Rang vier sowie über 50 m Rücken den fünften Platz (30,84 Sek.). Über 200 m Rücken (2:21,30 Min.) verpasste er als Vierter das Podium nur knapp. Ebenso mit dem undankbaren vierten Platz musste sich Daniel Pfaender (1996) im Finale über 100 m Brust begnügen, wobei er im Vorlauf eine starke neue Bestzeit aufstellte (1:14,51 Min.). Ganz stark präsentierte er sich auch im Vorlauf über 100 m Freistil (57,64 Sek.) mit einer neuen Bestzeit; im Finale wurde er Siebter. Dazu kamen noch starke Ergebnisse über 200 m Lagen (2:26,53 Min./ 6.) und 400 m Freistil (4:38,24 Min./7.).
Ebenso qualifizierten sich die Schwestern Elena und Julia Kober für die Schmetterlingsfinals: Elena (2000) wurde jeweils Fünfte über 50 m und 100 m Schmetterling (30,65 Sek. / 1:08,62 Min.) und kam auf Rang 4 über 200 m Schmetterling (2:36,17 Min.) direkt vor ihrer Schwester (2:38,09 Min.). Julia (1997) schwamm zudem noch über die kurze 50 Meter-Distanz auf Rang 7 (31,29 Sek.). Ein Ausrufezeichen setzte auch Julia-Sophia Scheuermann (2000), die über 1500 m Freistil (19:36,53 Min.) in neuer Saisonbestzeit auf den Bronzerang kam.
Kevin Kertész (2003) schaffte als einer der jüngsten Aktiven den Sprung ins 100 Meter-Rücken-Finale und belegte in 1:08,02 Min. den siebten Platz. Desweiteren sorgte er in der Jahrgangsgruppe 2003/2004 noch für Siege über 50 m Freistil (27,64 Sek.) sowie 50 m und 100 m Schmetterling (30,44 Sek. / 1:06,71 Min.). Dazu gab es noch Rang 2 über 100 m Rücken. Außerdem durfte er sich noch über den zweiten Platz über 200 m Schmetterling (2:31,15 Min.) in der offenen Klasse freuen.
Nicolas Weidner (2007) agierte in der Jahrgangsgruppe 2007/2008 als fleißiger Medaillensammler, feierte vier Siege und belegte einmal den Silberrang. Sein älterer Bruder Christopher (2005) stand zweimal ganz oben auf dem Podest. Ein zweiter sowie zwei dritte Plätze rundeten sein starkes Abschneiden ab. Nikita Bergman (2005) kam zweimal auf den Silberrang. Leonard Maex (2005) freute sich über Silber und Bronze, Fabienne Wenske (2004) nahm Rang 2 über 100 m Schmetterling ein.
In den Superfinals stand Nicolas Weidner ganz oben auf dem Podium. Im Jahrgang 2005/06 gab es sogar ein Bamberger Doppelpodest mit Christopher Weidner auf Rang zwei und Leonard Maex auf dem dritten Platz. Kevin Kertész kam auf den Silberrang im Jahrgang 2003/04. Dorothea Rupprecht (Jahrgang 01/02) erreichte den dritten Platz. pkl